Bildungsatoll

Inhalte

Inhalte/Themen | Werte | Kultur | Arbeit | Sinn/Unsinn | Wissen und Macht | Gestaltung | offene Zugänge | Vernetzung | Communities | (neue) Formen | Spaß | Qualität | Mut zu neuen Wegen | Rahmen | Landflucht | Mobilität | Schule | Leistungsdruck | Wissen und Macht | staatl. Repression | Individualität | Migration

Mitwirkende

  • Federführung: BDKJ
  • Kontinuierliche Mitarbeit: SJD Hannover, KSJ Hannover
  • Punktuelle Mitarbeit: BDP (Barbara Sütterlin), JW AWO(Thomas Schwarze), DJO, DGB-J, KJG-DV Hildesheim

Ergebnisse des 1. Meilensteins

Auf welche 3 Themen legt ihr einen besonderen Schwerpunkt?

  • Vision von Schule
  • Jugendverbände als Orte von Bildung
  • Gestaltung der Schnittstelle von JA+Schule

Habt ihr euch bereits auf konkrete nächste Schritte verständigt?

  • vorher in Seminaren und im Wiki sammeln
  • Treffen mit Personen, die kontinuierlich mitarbeiten
  • Sammlung von methodischen Zugängen mit Jugendlichen und Fachkräften

Wann und wo trefft ihr euch wieder?

Montag, 03.11.2008, 18:00 Uhr, Hannover, Tabor, Hildesheimer Str.

Wer ist der Inselhäuptling (mit Kontaktdaten)?

Michael Priebs/ Maren Trümper, BDKJ, Domhof 18-21, 31134 Hildesheim, Michael.Priebs@Bistum-Hildesheim.de

Thomas Schmitz, BDKJ, Kolpingstr. 14, 49377 Vechta, eMail: politischebildung@bmo-vechta.de

Protokoll vom 1. Treffen

am 03.11.2008 in Hannover

Anwesende:

Bastian Steinhoff (BDKJ; kontinuierliche Mitarbeit), Martin Hüttl (BDKJ; kont. Mitarbeit), Henning Anhoeck (KSJ/BDKJ; punktuelle Mitarbeit), Florian Rohde (KJG/BDKJ; kont. Mitarbeit), Werner Remmert (DJO; kont. Mitarbeit), Christine Dittmann(KJG/BDKJ; punkt. Mitarbeit), Nils Andree (BDKJ; kont. Mitarbeit), Peter Klösener (BDKJ; kont. Mitarbeit), Garnet Alps (DGB-J; kont. Mitarbeit)

Inhalt:

Zum Einstieg wird ein kurzer Rückblick auf das Meilensteintreffen gehalten, um denjenigen, welche nicht teilgenommen haben, den Anfang zu erleichtern und allen anderen ins Gedächtnis zu rufen, was schon für Ideen benannt worden sind. Anschließend stellt sich jede/r kurz vor und erläutert, mit welchem Interesse sie oder er an diesem Treffen teilnimmt.

Bei dem Ersten Treffen geht es vor allem um das Weiterführen und Ordnen der Gedanken, die bereits auf dem Meilensteintreffen brainstorming-artig gesammelt wurden. Hier hatte man sich auf drei Themenschwerpunkte innerhalb der Bildungsinsel geeinigt: „Vision von Schule“, „Jugendverbände als Orte der Bildung“ und „Gestaltung der Schnittstelle von Jugendarbeit und Schule“.

Auf diesem Hintergrund werden Ideen benannt, wie es gelingen kann, sowohl die Beschreibung der aktuellen Wirklichkeit als auch die Formulierung von Visionen und Wünschen unter Einbeziehung von Jugendlichen und anderen Beteiligten angehen zu können.

Vision von Schule:

Die Erste Fragestellung ist, inwiefern man Schule verändern soll. Hierbei ist zu berücksichtigen, wer alles an Schule teilnimmt und wo man Vergleiche/Erfahrungen einholen kann.

Es entstehen folgende Ideen, wie eine Einbeziehung von Betroffenen gelingen kann:

  • Umfragen bei Lehrer-inne-n zu Visionen von Schule (→ evtl. Schulkontakte über Jugendliche aus Verbänden herstellen)
  • „Visionen von Schule“ als GTS-Angebot (→ Peter holt Informationen ein)
  • evtl. Gespräche mit Fachleuten, die mit Schulverweigerern arbeiten
  • Visionen der Eltern (+Ist-Stand) herausfinden
  • Einschätzungen von Studierenden für Lehramt einholen
  • Fragebogen entwerfen (→ Bastian und Martin wollen sich um Fragen kümmern)
  • ein Planspiel zu Schule entwickeln
  • Projekttag für Schule
  • Schulgemeinschaftstage
  • Seminare mit Schüler-innen-vertretungen (→ Henning und Florian wollen Kontakt zu StadtschülerInnenrat aufbauen)
  • Vergleiche mit anderen Ländern (Schule - Kooperation JA)
  • Kontakt zu Koop.- Erfahrenen (→ Peter)

Hierbei ist folgendes unterstrichen worden:

  • es sollen auch die „schwierigen“ Schulen erreicht werden
  • es sollen unterschiedliche Schulformen einbezogen werden
Jugendverbände als Orte der Bildung

Es gibt folgende Ideen, welche Personenkreise einbezogen werden können, um der Frage, in welcher Weise Jugendverbände Orte der Bildung sind, auf die Spur zu kommen:

  • Freizeit –TeilnehmerInnen und –Teams befragen
  • KursteamerInnen (Bastian fragt Michael)
  • …die „üblichen“ Gremien

Als weiteren Punkt wird herausgestellt, dass es eine verbandliche Definition von Bildung geben soll.

Gestaltung der Schnittstelle von Jugendarbeit und Schule

Bei der Gestaltung der Schnittstelle von JA und Schule werden wieder die Punkte der vorhandenen Erfahrungen aufgegriffen (Peter fragt nach). Auch der Kontakt mit Stadt-JuRi’s könnte bei der Analyse des aktuellen Stands und der Formulierung von Visionen helfen (Garnet fragt in BS nach).

Zwei Angelegenheiten werden hierbei noch hervorgehoben:

  • Die Kooperation mit Schulen sollte sich nicht nur auf Ganztagsschulen beziehen!
  • Wenn ein Verband an Schule arbeitet, bleibt er sich dann noch treu? / Wie kann er sich treu bleiben?

Nächstes Treffen:

am Freitag, 12.12.2008, 12:00Uhr im Jugendpastoralen Zentrum „Tabor“ Hildesheimer Str. 32, 30169 Hannover, Haltestelle Schlägerstraße

protokoll_1._treffen_bildung.doc & einladung_bildungsinsel-2.treffen.pdf

Protokoll 2. Treffen 12.12.08

Protokoll 2. Treffen Bildungsatoll am 12.12.2008, 12-16 Uhr, Tabor Hannover

Anwesend: Peter Klösener (BDKJ Osnabrück), Martin Hüttl (BDKJ Vechta), Henning Anhoeck (KSJ Hannover), Anett Handzick (KSJ Hannover), Coskun Tözen (SJD/ Die Falken Hannover), Bastian Steinhoff (BDKJ Hildesheim), Michael Priebs (BDKJ Hildesheim) Entschuldigt: Nils Andree (BDKJ Osnabrück), Florain Rohde (KJG Hildesheim), Christine Dittmann (KJG Hildesheim)

Rückblick und Überprüfung:

Koordination: Für den BDKJ wird in Zukunft Martin Hüttl, Bildungsreferent BDKJ Vechta (offizieller Inselhäuptling), und Michael Priebs, Bildungsreferen BDKJ Hildesheim, die Koordinierung des Bildungsatolls übernehmen.

Auftrag:

Der Auftrag des Bildungsatolls bis zum Meilenstein II am 5.6.2009 ist

1.) eine Bestandsaufnahme, wie Bildung heute gesehen wird und

2.) welche Visionen von Bildung von den Jugendverbänden entwickelt werden. Nach dem Meilenstein II sollen daraufhin bis zum Abschluss von next2020 Anfang 2010

3.) jugendpolitische Forderungen erarbeitet werden.

Ressourcen:

Die beim letzten Treffen erarbeiteten Zugänge und Ideen werden geprüft und mit den konkreten Ressourcen und Kontakten der Beteiligten in Verbindung gebracht.

· Die Katholische Studierende Jugend KSJ hat als Schüler/innenverband bereits vor einigen Jahren ein Video zu Jugendverbänden und Schule gedreht, das beim nächsten Treffen gezeigt werden soll.

· Die Falken haben praktische Erfahrungen in der Kooperation mit Schule einzubringen, Coskun kooperiert mit der IGS Roderbruch. Wichtig sei den Falken insbesondere die Freiwilligkeit und dass Kooperationsangebote außerhalb von Schule stattfänden.

· Der BDKJ Osnabrück kann die Erfahrungen seiner Kooperationsstelle für Jugendarbeit und Schule in den Prozess mit einbringen.

· Alle Beteiligten haben Kontakte zu Schüler/innen und Schule aus dem Arbeitsfeld Jugendarbeit.

Ergebnisse:

1) Vision von Schule

Nach intensiver Auseinandersetzung mit den vorliegenden Vorschlägen beschließt man, sich auf einen Visionenpool Schule zu konzentrieren. Dieser soll aus Sicht von Jugendlichen möglichst vielschichtig und kreativ erarbeitet werden. Dazu soll ein Online-Fragebogen (mit Print-Variante) erstellt werden, der von möglichst vielen Schüler/innen in Niedersachsen über Zugänge der Jugendverbände, aber auch über das Kultusministerium direkt an den Schulen zur individuellen Bearbeitung angeboten werden soll. Es gibt bereits gute Erfahrungen mit dem Online-Tool grafstat.de zur technischen Abwicklung des Fragebogens. Erarbeitung. Als qualitatives Visionen-Tool wird ein Kreativ-Baustein für Jugendgruppen und Schulklassen erarbeitet, den man in ca. einer Stunde durchführen kann. Die Ergebnisse werden über den Visionenpool systematisch dokumentiert. Mit den beiden Methoden Fragebogen und Kreativ-Baustein sollen möglichst viele Multiplikator/innen angesprochen werden, die an Visionen von Schule mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Zeitleiste Visionenpool

Start der Fragebogenaktion und Kreativ-Bausteine: 1. März 2009

Rücklauf der Ergebnisse bis: 15. Mai 2009

Präsentation der Zwischenergebnisse: Meilenstein II 5. Juni 2009

Zielgruppenansprache

· Schulkontakte und Schülerkontakte über alle Jugendverbände im ljr (Ansprache im ljr-HA über Michael und Martin)

· Jugendzentren (Falken/ Coskun)

· Projekte Jugendsozialarbeit (Katholische Jugendsozialarbeit KJS über Michael)

· Lehramtsstudierende (persönliche Kontakte von Henning, Anett, Martin, Peter)

· Schüler/innenvertretungen auf kommunaler (Henning und Anett) und Landesebene (Bastian)

· Schulen direkt (Anfrage Kultusministerium über Peter)

2) Jugendverbände als Orte der Bildung

Die Frage nach Visionen von Schule aus Sicht von Schülerinnen und Schülern hat Priorität. Dennoch sollen auch die Fragestellungen 2 und 3 nicht aus dem Blick geraten. Folgende Vorschläge für Jugendverbände als Orte der Bildung liegen vor:

· In den Fragebogen integrieren

· Bearbeitung durch AG Bildung ljr

· Die Arbeit des Bildungsatolls selbst zeigt, wie sich Jugendverbände als Orte von Bildung verstehen und agieren

3) Gestaltung der Schnittstelle von Jugendarbeit und Schule

· Die Ergebnisse der Koordinierungsstelle Jugendarbeit und Ganztagsschule des BDKJ Osnabrück/ BDKJ Niedersachsen/ kleines Modellprojekt ljr 2008 werden von der Referentin Helga Hettlich bis zum Meilenstein II aufbereitet (Peter).

· Der Film der KSJ Diözesanverband Hildesheim zu Jugendarbeit und Schule wird beim nächsten Treffen vorgeführt (Henning und Anett).

Nächste Schritte und Treffen:

Januar 2009 Entwicklung Fragebogen im Wiki + Vorbereitung Zielgruppenansprache: alle!!!

Ende Januar Info ljr-HA-Klausur durch Martin und Michael

24.2.2009 18-20 Uhr im Tabor Hannover (Hildesheimer Str. 32): Fertigstellung Fragebogen(Moderation im Wiki: Martin) und Kreativbausteine (Vorlage durch Anett und Henning)

19.5.2009 18-21 Uhr im Tabor Hannover: Vorbereitung der Ergebnisse für Meilenstein II

081212_prot_bildungsatoll.doc

Fragebogenaktion

Bitte nicht mehr bearbeiten!!!

Wie abgesprochen ist hier der Bereich, um einen Fragekatalog/-bogen zu entwerfen. Ziel ist sowohl einen Ist-Zustand als auch eine Vision von Schule zu ermitteln. Die Ergebnisse gehen dann in unseren „Visionenpool“ ein. Der Fragebogen soll nur an SchülerInnen gehen.

Der Fragebogen soll zum ankreuzen sein, d.h. es müssen Sätze formuliert werden, die man mit vorgegebenen Antworten wie „Stimme voll zu, Stimme eher zu, Stimme eher nicht zu und Stimme überhaupt nicht zu“ ODER „sehr oft, oft, selten nie“ ODER „sehr zufrieden, eher zufrieden, eher unzufrieden, sehr unzufrieden“ etc. ankreuzen kann.

Neben den Sätzen müssen „Oberthemen“ oder „Zielüberschriften“ gefunden werden. Diesen werden dann die Sätze zugeordnet. Nun könnt Ihr frei hinzufügen, ändern und kommentieren.

Schülerfragebogen

Hier eine Überarbeitung einer kleinen Ad hoc-Arbeitsgruppe von Basti, Anett und Michael am letzten Mi, 14.1. Jetzt wäre es daran, die Fragen noch weiter auszuwählen und in einer sinnvollen Dramaturgie an Schüler/innen zu testen:

Liebe Schülerin, lieber Schüler, bitte beantworte diesen Fragebogen aufgrund deiner persönlichen Erfahrungen in der Schule. Uns kommt es auf deine eigene Meinung an!

1. Persönliche Daten

  • Alter, Geschlecht, Schulklasse, Schulform, Klassengröße, Stadtgröße

2. Basics

  • Ich gehe gerne zur Schule/ alternativ: Ich gehe gerne in meine Schule

3. Fragen zur Schule/ Schulform

  • Meine Schule, Klassenraum und Schulhof gefallen mir
  • Mit meinem Schulabschluss habe ich viele berufliche Entwicklungsmöglichkeiten

4. Fragen zu Unterricht und Bildung

  • Die Dinge, die ich lerne, interessieren mich
  • Zu 90% ist der Unterricht langweilig oder überfordert mich
  • Die Formen des Unterrichts wechseln sich ab
  • Ich habe bislang einige sehr gute Lehrer kennen gelernt
  • Was ich in der Schule lerne, ist wichtig für mein Leben
  • Was ich in der Schule lerne, ist wichtig für den Beruf
  • Was ich in der Schule lerne, ist wichtig für die Gesellschaft und das Zusammenleben
  • In meiner Klasse fällt häufig Unterricht aus

5. Fragen zu Mitschüler/innen und Klassenklima

  • Ich habe gute Kontakte zu Mitschüler/innen, wir unterstützen uns gegenseitig
  • Ich selbst oder Freunde von mir sind in der Schule von Gewalt bedroht

6. Fragen zu Nachmittagsgestaltung und anderen Orten der Bildung

  • Am Nachmittag wäre ich lieber in der Schule als zu Hause
  • Bei mir in der Schule ist nachmittags immer was los
  • Ich nehme an einem freiwilligen Nachmittagsangebot/ Wahl-AG teil
  • Ich würde mich über mehr freiwillige Angebote von Jugendverbänden oder ähnlichen freuen, die mich persönlich weiterbringen (z.B. Schulgemeinschaftstage, Projekttage/-woche zu Umwelt, Beruf, Glaube, Courage gegen Rechts etc.)

Diese Fragebogenaktion wurde am 24.02.2009 abgeschlossen!!!

3. Treffen Bildungsatoll

am 24. Februar 2009, 18h-20h im Tabor, Hannover

Anwesend: Annette Hanclzik (KSJ), Martin Hüttl (BDKJ), Michael Priebs (BDKJ), Bastian Steinhoff (BDKJ), Coskun Tözen (Die Falken) und David Engelskirchen (Die Falken)

Entschuldigt: Werner Remmert (DJO) und Christine Dittmann (KJG)

Inhalt des Treffens

Ziel des 3. Treffens ist, den seit dem 2. Treffen erarbeiteten Fragebogen und Kreativ-Baustein für Gruppenstunden/Schulklassen zum Thema Vision von Schule vor zu stellen und zu diskutieren.

Es wird lange über das Ziel, den Sinn und Inhalt des Fragebogens diskutiert. Ebenfalls wird der Kreativ-Baustein vorgestellt und kurz diskutiert.

Ergebnisse

Fragebogen:

Ziel des Fragebogens: „Der Fragebogen soll einen Einblick in bestimmte Ausschnitte von Schulwirklichkeit ermöglichen“.

Der Fragebogen sollte beim Ausfüllen nicht länger als 10 Minuten dauern. Es kommt also nicht auf die Quantität der Fragen an, sondern darauf, wie schnell man die Fragen beantworten kann. Wir einigen uns trotzdem darauf, dass es nicht mehr als 50 geben darf. Zudem sollte er gedruckt (gut lesbar) nicht länger als drei A4-Seiten lang sein. Die Fragen müssen leicht verständlich und schnell beantwortbar sein.

Der Fragebogen soll nur Online verteilt und ausgefüllt werden, da das Einspeisen der Daten zu viel Zeit kostet. Falls aber dennoch Druckexemplare verteilt und ausgefüllt werden, muss die dafür verantwortliche Person die Daten ins Programm speisen. Online sollte der Fragebogen nicht nur auf den entsprechenden Seiten des LJR und Mitgliedsverbände gestellt werden sondern auch in Portalen (Gruppen des Web 2.0) gestreut. Es muss zudem noch geklärt werden, wo (auf welcher Internetplattform) die Daten gesammelt werden. Michael fragt mal beim LJR an.

David wird die Fragen neu erarbeiten und Martin pflegt diese dann in Grafstat ein. Die entsprechende Onlineversion wird allen Bewohnern des Atolls zur Überarbeitung zugesandt. Bis spätestens Mitte März muss der Fragebogen stehen und die Verantwortlichkeiten verteilt sein. Dann gibt es auch noch eine Mail, wie wir die Verbreitung handhaben.

Kreativ-Baustein:

Auch der Kreativ-Baustein soll im Internet angeboten werden. Anhand des Bausteins können Kinder/Jugendliche kreativ Ihre Traumschule erarbeiten.

Die Ergebnisse müssten an einer Stelle gesammelt werden. Michael spricht mal mit dem LJR, ob der sich das vorstellen kann.

Die Rückmeldungen von den Anwesenden wird Annette in den Baustein einarbeiten und diesen dann ebenfalls allen Bewohnern des Atolls zur Überarbeitung zusendet. Bis spätestens Mitte März muss auch der Baustein stehen und die Verantwortlichkeiten verteilt sein.

Ausblick

Es wird noch einmal auf die Abmachungen des 2. Treffens erinnert. Am 19. Mai werden die ersten Ergebnisse für den 2. Meilenstein vorbereitet.

Der Rücklauf des Fragebogens und des Kreativ-Bausteins muss nicht mit dem 2. Meilenstein enden. Es kommt darauf an, was bis dahin zurück gekommen ist und als Ergebnis präsentiert werden kann.

notiz_3._treffen.doc

Notiz 4. Treffen Bildungsatoll

am 19.05.09 18:00 bis 21:00 im Tabor, Hannover

Anwesend: Nils Andree (BDKJ), Peter Klösener (BDKJ), Coskun Tözen (SJD – Die Falken), Thomas Schmitz (BDKJ), Bastian Steinhoff (BDKJ), Michael Priebs (BDKJ), Anette Handzik (KSJ), Jens Risse (BDKJ)

Entschuldigt: David Engelskirchen (SJD – Die Falken), Garnet Alps (DGB-Jugend)

Aktuelle Entwicklungen

Der ursprüngliche Zeitplan von next2020 ist geändert worden. Der zweite Meilenstein wurde auf den 1. Februar 2010 verlegt. Davor gibt es ein Treffen der „Inselhäuptlinge“ am 25. September 2009 (Meilenstein1.5). In der Zwischenzeit gab es folgende Aktivitäten im Bildungsatoll:

  • · Gespräch mit ljr-Geschäftsstelle: Björn Bertram (Bildungsreferent) und Sonja Reichmann (Jugendserver Nds.) Unterstützen die geplante Kampagne mit Fragebogen und Kreativbox als Beteiligungsprojekt für Jugendliche. Sie sorgen für die Webpräsenz der Aktion und rufen über die ljr-Kanäle zum Mitmachen auf. Geplante Adresse: www.nextschule.de/visionen. + entsprechende Verlinkung auf dem Jugendserver und auf den verschiedenen Homepages der Jugendverbände. Die visualisierten Ergebnisse der Kreativbox werden per Mail an den/die Admin des Bildungsatolls gesandt, der diese dann im Netz veröffentlicht. Parallel sollen Wandbilder, Mindmaps, Collagen, etc. auch auf Papier eingesandt werden, damit diese auch real ausgestellt werden können. Erste geplante Ausstellung: Meilenstein 2.
  • · Der Fragebogen wurde von David Engelskirchen und Martin Hüttel zu einer ersten Testversion nach den Vorgaben der letzten AG weiterentwickelt. Martin Hüttl hat die Ergebnisse vor seinem Ausscheiden als Bildungsreferent in Vechta an Michael Priebs übergeben.
  • · Der Fragebogen wurde auf Grafstat hinsichtlich der Auswertung getestet und muss etwas angepasst werden. Grafstat ist dafür grundsätzlich geeignet. Einige Detailfragen werden auf der Strecke geklärt. Der Fragebogen kann über Grafstat ins Netz gestellt werden. Der Zugang wird über die Kampagnenplattform www.nextschule.de/visionen erfolgen. Die Eingabe von schriftlich ausgefüllten Klassensätzen soll dezentral über die Internetmaske erfolgen. Dies hat sich bereits beim BDKJ Osnabrück bewährt.
  • · Der Fragebogen wurde Schüler/innen und einigen Fachleuten (Diplomand in empirischen Methoden, Kontakt Laborschule Bielefeld, Leiterin Berufsorientierungs-Kurse, Sonderschulpädagogin und Diakon in sozialem Brennpunkt) zur Prüfung vorgelegt. Die sich daraus ergebenden Rückmeldungen werden derzeit zu einer überarbeiteten Version des Fragebogens verarbeitet. Grundsätzlich scheinen die Fragen wichtige Bereiche abzufragen und werden von Schüler/innen der 9.Klassen als gut bewertet. Besonders für jüngere Altersklassen bedarf es eines geringern Umfanges. Eine neue Version wird der AG im Mai/Juni per Mail vorgelegt.
  • · Die bisherige Vorlage für die Kreativbox, angelehnt an ein Planspiel der KSJ aus Aachen erwies sich trotz Abwandlung vom Ansatz her als zu schulimmanent, um visionär zu werden und wurde deshalb zurückgestellt. An einer neuen Konzeptidee wurde bereits vorgearbeitet. Hier wirkte bereits Thomas Schmitz mit, der neue Referent für politische Bildung beim BDKJ in Vechta, der das Bildungsatoll als Nachfolger von Martin Hüttl gemeinsam mit Michael Priebs koordinieren wird.
  • · Die Rückmeldungen auf die Vorstellung der geplanten Kampagne mit Fragebogen und Kreativbox waren bislang durchwegs positiv. U.A.: Vorstände BDKJ, Vorstände aejn, kurz im Hauptausschuss ljr, Jugendpastoralkonferenz Bistum Hildesheim, Kolleginnen und Kollegen, Schüler/innen, die den Fragebogen testeten.

Kreativbaustein

  • Top 1: Zielformulierung
  • Top 2: Baustein
  • Top 3: Zeitlicher Rahmen/ Jobs
  • Top 4: Terminfindung bis Meilenstein II

TOP 1:

Zielformulierungen:

  • · Wir wollen Ideen/ Visionen von Schule im O-Ton/ Bild von Jugendlichen sammeln. Die Ergebnisse sollen gesammelt und veröffentlicht werden.
  • · Wir wollen Schülerinnen und Schüler animieren, sich mit ihrem Schulalltag auseinander zu setzen und aus dieser Auseinandersetzung Visionen zu entwickeln.
  • · Wir wollen junge Menschen ermutigen, ihre Schulwirklichkeit zu gestalten und zu verändern.
  • · Wir wollen Sprachrohr für Schülerinnen und Schüler sein.
  • · Wir wollen Anknüpfungspunkte für die Vorbereitung und Weiterarbeit zur Verfügung stellen.

Zielgruppe/ Orte

  • · Der Kreativbaustein soll für jede Schuleform durchführbar sein (7. Klasse Hauptschule bis 12./13. Klasse Gym.)
  • · Lehrer/innen sowie Jugendarbeiter/innen sollen animiert werden mit der Kreativbox zu arbeiten.
  • · Es muss Transparent sein, was mit den Ergebnissen der Kreativbox passiert.

Aus den Zielformulierungen kristallisieren sich drei Kernziele heraus:

  • 1. Wir wollen Ideen/ Visionen im O-Ton/ Bild von Jugendlichen sammeln, die Ergebnisse veröffentlichen und ein Sprachrohr für Schülerinnen und Schüler sein.
  • 2. Wir wollen Jugendliche animieren sich mit ihrem Schulalltag auseinander zu setzen und daraus Visionen zu entwickeln.
  • 3. Wir wollen Schüler animieren, ihre Schulwirklichkeit zu gestalten und zu verändern.

Top 2:

Im Bezug auf die Zielsetzung der Kreativbox entwickelt sich eine Diskussion bezüglich des zweiten Kreativbausteinvorschlags (Jugend regiert). Er wird zum einen als, für bestimmte Schülergruppen, zu abstrakt wahrgenommen und zum anderen wird vermutet, das er für Lehrerinnen und Lehrer nicht motivierend wirkt. Des Weiteren könnte der Baustein in dieser Form dazu führen, das Schüler eine Vision bekommen, die zu realitätsfern und nicht realisierbar ist. Es wird vorgeschlagen zwei Kreativbausteine anzubieten um verschiedene methodische Zugänge zu haben. Es handelt sich zum Einen um den Baustein „Erfindet eure Traumschule“ und zum Anderen den Baustein „Jugend regiert“. Beide sollen noch einmal bearbeitet werden. Später soll es einen einleitenden Text aber zwei Arbeitsmethoden geben. Das Ziel der Kreativbox und was mit den Arbeitsergebnissen passiert, soll bereits in der Einleitung ersichtlich werden.

Top 3:

Kreativbox sowie Fragebögen sollen im nächsten Schuljahr, schnellstmöglich nach den Sommerferien rausgehen. Beide Aktionen sollen bis zu den Weihnachtsferien abgeschlossen werden, damit die Ergebnisse der Aktion zum Meilenstein II am 2. Februar vorgestellt werden können.

Um dies zu bewerkstelligen ist noch folgendes zu tun:

  • · Überarbeitung Fragebogen (Michael Priebs, unterstützt durch Peter Klösener)
  • · Überarbeitung Baustein „Erfindet eure Traumschule“ (Jens Risse)
  • · Überarbeitung Baustein „Jugend regiert“ (Thomas Schmitz)
  • · Werbekonzept (Peter Klösener)

Top 4:

Bis zum 15.06.2009 sollen die Arbeitsergebnisse per Mail an alle weitergeleitet werden. Bis zum 24.06.2009 sollen etwaige Verbesserungsvorschläge eingearbeitet und die Arbeit am Fragebogen sowie an den Kreativbausteinen abgeschlossen sein. Nächstes Treffen des Bildungsatolls: 14.09.2009

Werbekonzept

werbung_biatoll.doc Stand: Juli 2009

Notiz 5 Treffen Bildungsatoll

Am 14.09.09 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr Tabor, Hannover

Anwesend: Maren Trümper (BDKJ), Helga Hetlich (BDKJ), Peter Klösener (BDKJ), Michael Priebs (BDKJ), Jens Risse (BDKJ), David Engelskirchen (SJD – Die Falken), Thomas Schmitz (BDKJ)

Entschuldigt: Coskun Tözen (SJD – Die Falken)

Aktuelle Entwicklungen:

Die Fragebogenaktion läuft bereits seit Ende der Sommerferien. Die Internetpräsenz wurde ebenfalls entwickelt und steht online. In der Presse wurde bereits auf die Aktion hingewiesen. Die Falken haben im offenen Jugendtreff sowie Schülercafé mit den Fragebögen gearbeitet. Bisher wurden ca. 93 Fragebögen in Grafstat eingepflegt. Des Weiteren hat ein Gespräch mit Hans Schwab stattgefunden. Der LJR möchte uns durch die Erstellung von Visitenkarten, Internetbannern und einem Bildungsbutton in unserer Werbung für die Fragebogenaktion und die Kreativbox unterstützen. Die Fragebogenaktion kann noch bis zum 20. Dez. 2009 beworben und durchgeführt werden. Ab diesem Zeitpunkt wird er geschlossen und ausgewertet. Die Kreativbox kann auch über diesen Zeitpunkt hinaus durchgeführt werden.

Werbung:

Visitenkarten

Eine Vorlage zur Visitenkarte wird verteilt. Im Grunde genommen ist diese im Layout schon ganz gut, einige Dinge sind aber noch zu verändern: - Die Internetadresse muss noch stärker hervorgehoben werden - Die Schulform soll nicht mit angegeben werden (alt. Für Jugendliche und Schulklassen ab Klasse 5 bzw. 7) - Text Fragebogen abändern in „In 10 min gibst du Einblick in deinen Schulalltag.“ - Text Kreativbox abändern in „Wie soll Schule 2020 aussehen. Die Kreativbox.“ - Puzzelteil lieber ohne Next 2020 Button. Wenn dieser vom LJR unbedingt gewünscht ist, sollte er aber etwas kleiner dargestellt werden

Auflage: Die Falken 1000 BDKJ Osnabrück 1500 BDKJ Hildesheim 2000 BDKJ Vechta 1500 Verteilung im LJR 4000 ___ Gesamt 10000

Bildungsbutton

Wird vom Layout für gut befunden. Wir brauchen ihn aber erst einmal nicht.

Die Vorlagen stoßen auf Zustimmung. Was das Logo angeht, gilt wie bei den Visitenkarten, dass das Next 2020 Symbol nicht zu groß sein sollte.

Förderprogramm Generation 2.0

Es ist möglich über den Baustein Visionen des Förderprogramms Projektmittel für das Bildungsatoll zu beantragen. Auf diese Weise können z.B. größere Projekte bezüglich unseres Kreativbausteins umgesetzt werden. Um die Teilnehmer an Fragebogen und Kreativbaustein auf Fördermöglichkeiten durch Generation 2.0 hinzuweisen, soll es auf der Internetpräsenz einen Butten zu Generation 2.0 geben. Ein diesbezüglicher Text muss noch entwickelt werden.

Veröffentlichung

Die Ergebnisse von Kreativbaustein und Fragebogen sollen auf unserer Internetpräsenz ausgestellt werden. Weitere Möglichkeiten sind: · Meilenstein 2 · Politikergespräche in der Faschingswoche · Vollversammlung des LJR (auf Grundlage der Fragebögen kann u.U. ein Antrag für die VV entwickelt werden) · Weitere Vorschläge sind möglich und erwünscht

Jugendarbeit und Schule

Es folgt ein Vortrag von Helga Hetlich zum Thema Jugendarbeit und Schule. Helga wurde eingeladen, da wir uns im Kontext der Bildungsinsel bisher nur auf das Thema Visionen von Schule fixiert haben. Helgas Erfahrungen beruhen auf ihrer beruflichen Tätigkeit im Bistum Osnabrück. Sie klärt uns über folgende Themen auf:

Vortrag „Möglichkeiten zur Kooperation von Jugendarbeit und Schule“ - Hintergrund: a. Veränderte Schulzeiten b. Bestimmte Zielgruppen werden durch „herkömmliche“ JA nicht erreicht - Ganztagsschulentwicklung in Niedersachsen - Anteile der Ganztagsplätze in den Schulformen im Schuljahr 2008/2009 - Ganztagsschulen im Bistum Osnabrück - Modell: Offene Ganztagsschule - Personal und Finanzierung - Rechtliche Rahmenbedingungen - Gemeinden, Verbände und Dekanate – Starke Partner für Schule - Formen von Schulkooperationen a. Projekttage und Aktionswochen b. Klassisches Ganztagsangebot (1x die Woche) c. Schülercafés d. Hausaufgabenbetreuung e. Mittagsbetreuung Thematisch war es ein sehr guter Einstieg. Wir werden an diesem Thema weiter Arbeiten.

Terminfindung nächstes Treffen Bildungsatoll: http://www.doodle.com/4uyw7rna99fci9bk

2. Meilenstein

No

====== Notiz 6. Treffen Bildungsatoll ======

16.11.2009 Tabor Hannover

Förderantrag Generation 2.0

· Im Rahmen des Förderprogramms Generation 2.0 wurde für die Auswertung des Fragebogens ein Förderantrag auf 10.000 Euro gestellt. Damit soll ein „professioneller“ Auswerter als Honorarkraft angestellt werden, der auch Aussagen aus den Ergebnissen ziehen kann. · Die Darstellung der Ergebnisse soll zum einen über eine Posterausstellung erfolgen und zum anderen soll eine Arbeitshilfe erstellt werden.

Auswertung des Fragebogens

· Die Auswertung soll hinsichtlich der einzelnen Themenbereiche erfolgen (Soziales Umfeld in der Schule, Lernformen, Schulgebäude/Ausstattung, Erfahrungen mit Lehrern, Lerninhalte, Nachmittagsangebote, Demokratie/Partizipation). · Es sollen mögliche Zusammenhänge/Unterschiede zwischen der Schulform, Jahrgangsstufe, Stadt/Land, etc. und einzelnen Fragestellungen aufgezeigt werden

Wie können Jugendverband und Schule zusammen wirken?

· Möglichkeiten der Integration/Vernetzung von Jugendarbeit und Schule · Welche Möglichkeiten haben Jugendverbände, Nachmittagsangebote in Schulen einzurichten? · Wie wirken Jugendverbände auf SchülerInnen? · Welche Möglichkeiten haben Jugendverbände, Einfluss auf die Schule zu nehmen? · Jugendverbände sollen sich nicht dem System Schule unterordnen

Kreativbox

· Bisher gibt es noch keine Ergebnisse · Die Kreativbox kann im Rahmen eines Treffens mit Jugendlichen zum Einsatz kommen, bei dem die Ergebnisse der Fragebogenauswertung besprochen werden.


Eigene Werkzeuge