Prozess

Zeitleiste

Der gesamte Prozess zur Entwicklung des Zukunftsprogramms soll ca. drei Jahre dauern und im September 2008 starten. Zwischen den „Meilenstein-Veranstaltungen” findet die Arbeit vor allem auf den Themeninseln statt – zwischen denen es jedoch eine kontinuierliche Kommunikation geben wird.

September 2008: Meilenstein 1

Etwa 80 Multiplikator-inn-en aus allen Jugendverbänden treffen sich zu einer Tagesveranstaltung am 26.09.2008. Ziel der Veranstaltung ist es, die inhaltlichen Zuschnitte der Themeninseln abzuschließen und die organisatorischen Zuständigkeiten für die Themeninseln zu klären. Daher sollten an dieser Veranstaltung die Personen aus den Jugendverbänden teilnehmen, die den Prozess kontinuierlich begleiten und die weitere Vernetzung in den Verbänden vorantreiben werden.

Arbeitsphase 1

Im Anschluss an den Meilenstein folgt die erste Arbeitsphase für die Themeninseln. Wie die Inseln ihre Arbeit organisieren, liegt in der Verantwortung der jeweiligen Verbände – einige Vorschläge und Kriterien findet ihr auf Seite 8. In dieser Arbeitsphase soll vor allem auch die Breite der Verbände erreicht und die Basis einbezogen werden. Ziel dieser ersten Arbeitsphase ist zum einen die Entwicklung eines Zukunftsszenarios, wie die Themeninsel im Jahr 2020 aussehen wird, und zum anderen, eine Bestandsaufnahme der Jugendverbandsarbeit unter dem jeweiligen Focus der Themeninsel zu betreiben.

September 2009: Meilenstein 1.5

Zunächst war unser Zukunftsprogramm „neXT2020” ja als ca. zweijähriger, möglichst breit angelegter Prozess geplant, um die verschiedenen Interessen, Ebenen und Arbeitsformen berücksichtigen zu können. Ein Blick auf die verschiedenen Themeninseln, Termine und Finanzierungsmöglichkeiten legte dann zu Beginn diesen Jahres eine Verlängerung des Zeitplanes nahe und damit auch eine Verschiebung des zweiten Meilensteins auf den 01.02.2009.

Februar 2010: Meilenstein 2

Der zweite Meilenstein am 01.02.2010 diente dem umfassenden Informationsaustausch zwischen den Themeninseln: Was bislang vor allem für das konkrete Thema erarbeitet wurde, wurde nun themenübergreifend vorgestellt und diskutiert – dabei wurden ggf. unterschiedliche Zukunftsutopien und inhaltliche Einflüsse anderer Inseln deutlich, die Berücksichtigung finden sollten.

Arbeitsphase 2

Mit den Ergebnissen des zweiten Meilensteins und den Informationen von den anderen Inseln wird dann auf den Inseln weitergearbeitet: Bis Januar 2010 ist nun Zeit, um Zukunftsszenarien aufeinander abzustimmen & in Endfassung zu bringen und auf dieser Basis neue Handlungsansätze & jugendpolitische Forderungen zu entwickeln.

September 2010: Meilenstein 3

Mit dieser Veranstaltung im Rahmen der neXTkonferenz beenden die Themeninseln ihre Arbeit. Die Ergebnisse werden vorgestellt und diskutiert. Diese Veranstaltung öffnet zugleich die bisherige themenspezifische Beteiligung für eine breite Diskussion des kompletten Entwurfs für ein Zukunftsprogramm auf allen Ebenen. Daher sollten an diesem Meilenstein nicht nur die Multiplikator-inn-en der Verbände, sondern auch Jugendleiter-innen und Jugendliche teilnehmen, die auch dafür sorgen, dass das Zwischenergebnis anschließend auf den verschiedenen Ebenen diskutiert werden kann.

Beteiligungsphase

Das nun vorliegende Zwischenergebnis soll umfass-end und breit diskutiert werden: In Jugendgruppen, mit Schulklassen, mit externen Organisationen, mit Kindern und Jugendlichen. Die genauen Methoden müssen noch im Laufe des Projektes entwickelt werden.

Dokumentationsphase

Bereits parallel zur Arbeitsphase 2 beginnen die Ar-beit an der Abschlussdokumentation und die Vorbe-reitungen für das Abschlussevent. Dafür gibt es eine verbands- und inselübergreifende Arbeitsgruppe.

Abschlussevent & -dokumentation

Mit einem großen, öffentlichkeitswirksamen Abschlussevent sollen das Projekt einer breiten Öffentlichkeit und der Politik präsentiert und die damit verbundenen Forderungen platziert werden.

Kommunikation

Wichtig für das Gelingen des Projektes ist die kontinuierliche Kommunikation zwischen den Themeninseln! Die Inselhäuptlinge – oder auch andere Mitglieder des Inselrats – berichten daher regelmäßig über die Arbeit auf der Insel. Dazu dienen zum einen die Sitzungen des LJR-Hauptausschusses, in denen einzelne Themeninseln Zwischenergebnisse einbringen oder Fragestellungen diskutieren lassen können. Zum anderen gibt es unter www.neXT2020.de ein Wiki, in dem alle Insulaner-innen und Besucher-innen die Zwischenschritte und -ergebnisse sowie die nächsten Termine und Aktionen dokumentieren

Arbeitsweise der Themeninseln

Die Organisation der Themeninseln liegt in der Verantwortung der jeweils aktiven Verbände. Alle Themeninseln sollten sich darüber Gedanken machen, wie sie

  • Jugendleiter-innen und Jugendliche auf den verschiedenen Ebenen einbinden,
  • Politiker-innen und andere Träger in die Diskussion einbeziehen und
  • die punktuelle Beteiligung anderer Verbände sicherstellen können.

Für die Verbände gibt es drei Möglichkeiten zur Mitarbeit:

Inselhäuptling

Auf jeder Insel gibt es einen „Inselhäuptling” – das ist der Verband, der die Federführung übernommen hat, den organisatorischen Rahmen sicherstellt und auch die diplomatischen Beziehungen zu den anderen Inselhäuptlingen unterhält und dafür sorgt, dass der Informationstransfer gewährleistet ist.

Inselbewohner

Außerdem gibt es weitere „Inselbewohner”: Die Inselbewohner sind die Verbände, die sich kontinuierlich in die thematische Arbeit einbringen wollen.

Inselbesucher

Und schließlich gibt es die „Inselbesucher”: Das sind die Verbände, die nur punktuell mitarbeiten wollen und nach einem Seminar, einem Workshop oder einer Diskussion die Insel wieder verlassen, um die Ideen und Impulse auf einer anderen Themeninsel einzubringen.

Inselrat

Vertreter-innen der Inselbewohner sitzen gemeinsam mit dem Inselhäuptling im „Inselrat”: Dieser Inselrat ist eine kontinuierliche Arbeitsgruppe, die die verschiedenen Projekte auf der Insel koordiniert und den Inselhäuptling bei der inhaltlichen und organisatorischen Federführung unterstützt. Der Inselrat sollte aber nicht die einzige Gruppe sein, die auf der Insel aktiv ist. Vielmehr sollten auf der Insel viele kleinere Aktionen stattfinden:

  • Seminare und Freizeiten der Jugendverbände bieten sich an, um das Thema mit Jugendlichen zu diskutieren,
  • es kann Seminarreihen zu Themenschwerpunkten geben,
  • Jugendleiter-innen-Schulungen können einen thematischen Schwerpunkt haben,
  • die verbandlichen Gremien befassen sich mit dem Thema,
  • es gibt Referate von Fachleuten,
  • in Schulkooperationen kann das Thema diskutiert werden
  • und, und, und.

In den meisten Fällen ergibt sich dies ja von ganz alleine, denn ihr bearbeitet die Themen ja sowieso in eurem Verband – und jetzt wird dieser Prozess halt nur intensiviert und andere Jugendverbände werden einbezogen!

Verbandliche Umsetzung

Wie die Organisation einer Themeninsal durch einen Verband aussehen kann, dass hat die DLRG-Jugend beispielhaft anhand der Themeninsel Glück skizziert.

PDF mit Arbeitsweisen, Timeline & Kommunikation

Alle Infos über die Arbeitsweise, Kommunikationswege und die Timeline gibts auch in diesem PDF


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