Ziele

Das Projekt soll umfangreich dokumentiert und präsentiert werden - siehe zum Beispiel „neXTbook”, „neXTday”. Neben diesen unmittelbar sichtbaren Ergebnissen sind aber vor allem die ideellen Ergebnisse wichtig: Durch die breite Beteiligung und die tiefgreifende strukturelle Verankerung wird das Projekt weitgehende Auswirkungen auf die Jugend(verbands)arbeit haben:

  • die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter-innen werden sich mit neuen Arbeitsansätzen, Methoden und Thematiken auseinandersetzen und diese Ideen in die eigene Arbeit einbeziehen,
  • Jugendliche werden für gesellschaftliche Entwicklungen und Zukunftsfragen interessiert und zu einer Mitarbeit aktiviert und
  • andere Träger, Kooperationspartner-innen und Politiker-innen werden ebenfalls für die Fragen sensibilisiert und erhalten tiefergehende Einblicke in die Wünsche und Ideen junger Menschen,
  • die Strukturen und Arbeitsweisen der Jugendverbandsarbeit werden evaluiert und einer Bestandsprüfung unterzogen und
  • die jugendpolitischen und förderpolitischen Implikationen und Erfordernisse werden für eine praxisgerechte Betrachtung zugänglich gemacht.

Das Projekt ist erfolgreich, weil

Kreativer Einstieg in die Sitzung der AG Grundsatzfragen am 30.06.2008: Wir schreiben das Jahr 2010 – das Projekt neXT2020 ist abgeschlossen und wird von der Körberstiftung als wegweisendes und besonders partizipatives Projekt ausgezeichnet. Doch was hat neXT2020 so erfolgreich gemacht? Eure Utopien, die zugleich Maßstäbe für ein Gelingen des Projektes sind:

  • echte Kommunikation zwischen Jugendlichen und Politik
  • es waren wirklich Jugendliche beteiligt
  • in Jugendverbänden Projekte und Themen entwickelt wurden, die über das Zukunftsprojekt hinauslebten
  • 90 % der Jugendlichen im Land das Projekt kennen
  • sichtlich mit Spaß und Leidenschaft daran gearbeitet wurde
  • Birefs – Jugendleiter-innen – Jugendliche optimal zusammengearbeitet haben
  • es um Inhalte ging
  • es toll von Aktionen begleitet wurde
  • schon (2011) 3 zentrale Forderungen in der Landesregierung umgesetzt wurden
  • nicht nur die „üblichen Verdächtigen” im Boot waren, sondern auch andere Bildungsträger, Wirtschaft etc.
  • am großen Aktionstag 2010 alle Schüler-innen schulfrei bekamen
  • es über Niedersachsen hinausging (z.B. Patenschaften)
  • die friedliche Besetzung des Landtags durch 1.000 Jugendliche die Politik wirklich überrascht hat
  • im Umbau des Landtags Jugendräume und Begegnungsorte eingeplant wurden
  • Personen aus allen Gesellschaftsschichten beteiligt waren
  • Jugendliche, die noch nicht wahlberechtigt sind, ein Instrument zur Mitbestimmung an die Hand bekommen haben
  • die pol. (Partei)Jugendorganisationen viel Meinungsbildung in den Parteien betrieben haben
  • die „Partei der Jugendlichen” deutlich über 5 % bei der Landtagswahl bekommen hat
  • das Projekt einen besonders integrativen Charakter hatte

Eigene Werkzeuge