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11.März.2009 │ FSM

Verhaltenskodex in Social Communities

Die reichweitenstärksten deutschen Social Community-Betreiber studiVZ Ltd., Lokalisten Media GmbH und lemonline media Ltd. (wer-kennt-wen.de) setzen Standards beim Kinder- und Jugendschutz.


Die Unternehmen haben heute unter dem Dach der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) einen neuen Verhaltenskodex gezeichnet, der den Jugendschutz, Datenschutz und Verbraucherschutz in den deutschen Angeboten schuelerVZ, studiVZ, meinVZ, lokalisten und wer-kennt-wen.de deutlich verbessert.  

Der Verhaltenskodex ist Ausdruck des gesamtgesellschaftlichen Verantwortungsbewusstseins und freiwilligen Engagements der Unternehmen. Diese verpflichten sich, vor allem junge Nutzer durch technische Maßnahmen vor Missbrauchshandlungen Dritter wie bspw. Cyberbullying zu schützen und durch eine verstärkte Aufklärung von Minderjährigen, Eltern und Pädagogen gezielt darauf hinzuweisen, welche Schutzmöglichkeiten bestehen. Konkret setzen die Unternehmen folgende Mechanismen ein, um Heranwachsende zu schützen: 

  • deutlich sichtbare Hinweise zum Schutz der Privatsphäre auf Informationsseiten direkt nach dem Registrierungsprozess 
  • standardmäßig voreingestellte strenge Privatsphäreneinstellungen bei unter 14-Jährigen 
  • optionale Sperrung der Auffindbarkeit der Profile durch Suchmaschinen 
  • keine Auffindbarkeit der Profile von unter 16-Jährigen durch externe Suchmaschinen sowie keine Möglichkeit der Aufhebung dieser Einstellung 
  • Ignorierfunktion: die Möglichkeit, andere Nutzer von der communityinternen Kommunikation zu sich selbst auszuschließen  
  • prominent platzierte Funktion zum Melden regelwidrigen Verhaltens und rechtswidriger Inhalte 

 

Die Geschäftsführerin der FSM, Sabine Frank, sieht in der Umsetzung der Maßnahmen einen wichtigen Schritt für die Verbesserung des Jugend- und Datenschutzes: »Die Unternehmen leisten ihren Beitrag, um jungen Menschen die Nutzung von Social Communitys und die Vernetzung mit ihren Freunden so sicher wie möglich zu gestalten. Die breite Nutzeraufklärung ist notwendig, damit ganz deutlich auch auf Risiken, aber gerade auch auf Reaktionsmöglichkeiten wie Melde- und Ignorierfunktionen hingewiesen wird. Alle Nutzer sollten ihren Teil beitragen, damit Missbrauch in den Netzwerken verhindert und eingedämmt wird«. 

Die Maßnahmen werden gemeinsam von den drei Unternehmen bis spätestens Ende Juli 2009 implementiert und setzen somit für den Bereich der Social Communitys neue Branchenstandards. Andere Social Communitys sind zudem aufgerufen, sich dem Verhaltenskodex anzuschließen und auf diese Weise den Jugend- und Verbraucherschutz in Deutschland zu stärken. 

Download der Vereinbarung: VERHALTENSKODEX für Betreiber von Social Communities bei der FSM (Stand 11.03.2009)

Über die FSM 

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) ist die anerkannte Selbstkontrolleinrichtung für den Bereich Telemedien. Der Verein engagiert sich in erster Linie für den Jugendmedienschutz - insbesondere die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich jedermann kostenlos wenden kann, um jugendgefährdende Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medienkompetenzförderung von Kindern gehört zu den weiteren Aufgaben der FSM. Unter dem Dach der FSM sind neben der Selbstkontrolle Mobilfunk auch die Selbstkontrolle der Suchmaschinenanbieter sowie die Selbstkontrolle der Chatanbieter angesiedelt. 

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