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JIM-Studie 2010: Mehr Communitys, mehr Medienkompetenz!

Soziale Netzwerke sind Nr.1 in der jugendlichen Onlinenutzung, das mobile Internet kommt!


Das Internet ist endgültig für fast alle Jugendlichen zu einem alltäglichen Medium geworden. Jede-r Zweite hat einen eigenen Internetzugang. Computer und Internet sind Realität und Alltag geworden und in den Ergebnissen der Erhebung 2010 steigt endlich auch die Medienkompetenz von Jugendlichen:

  • »Im Schnitt verbringen Jugendliche 138 Minute pro (Wochen-) Tag im Internet, dabei gehen sie überwiegend von zu Hause aus mit dem Computer ins Netz. Mobiles Internet und der Netzzugang über Spielkonsolen nehmen zwar deutlich hinzu, bleiben aber vergleichsweise irrelevant. Das Internet ist für Jugendliche vor allem eine Plattform zur Kommunikation, hiermit verbringen sie die Hälfte ihrer gesamten Online-Nutzung. Dies geschieht in erster Linie über soziale Netzwerke und Instant Messenger. Online-Communities werden von mehr als der Hälfte der Onliner täglich genutzt, von den meisten sogar mehrmals am Tag. Marktführer ist weiterhin »schülerVZ« und wird von jedem Zweiten genutzt. Einen enormen Zulauf kann die Plattform »Facebook« verzeichnen, die inzwischen von mehr als einem Drittel der Jugendlichen genutzt wird.« (JIM-Studie, Zusammenfassung, S. 60)


Im Umgang mit persönlichen Daten herrscht mehr Sensibilität: Haben in 2009 nur knapp die Hälfte der befragten Jugendlichen die Sichtbarkeitseinstellungen ihres Online-Profils genutzt, so sind es 2010 bereits zwei Drittel aller Nutzerinnen in Online-Communities. Vor allem Mädchen, Volljährige und Gymnasiast-inn-en nutzen die Privacy-Optionen dabei überdurchschnittlich.

Für Informationssuche nutzen Jugendliche meist Suchmaschinen und Wikis. Die Zuverlässigkeit von Informationen werden an erster Stelle auf Onlineangeboten klassischer Medien wie Zeitungen und Zeitschriften, gefolgt von Rundfunkanbietern und  Suchmaschinen, Provider und Wikipedia bestätigt.

Abzocke, Betrug, Viren, Datenmissbrauch und Cybermobbing sind die am häufigsten genannten Gefahren in der jugendlichen Internetnutzung. 15 % von ihn gaben an, schon einmal schlechte persönliche Erfahrungen im digitalen Netz gemacht zu haben. Die Studie 2010 beleuchtet den Aspekt Cybermobbing genauer.

Im Blick auf Spielnutzung haben Onlinespiele die höchste Priorität im Alltag, vor allen bei Jungen. Ihr Anteil ist gegenüber Mädchen dreimal höher und vor allem Multi-User-Games stehen hoch im Kurs.

In der Handyausstattung geht die Entwicklung weiter zu multifunktionalen Geräten. Vor allem ältere Jugendliche nutzen vermehrt Smartphones und bewegen sich häufiger im mobilen Internet.

Datenschutz und Verbraucherkompetenz benennen die Herausgeber der Studie als wichtige Themen in Zukunft. Hier gilt es, sowohl Jugendliche als auch Eltern und Pädagog-inn-en weiter zu qualifizieren. 

Links

Die Pressemitteilung zur Studie gibt es hier: www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf10/PMJIM2010.pdf

Die gesamte Studie zum Download hier: http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf10/JIM2010.pdf

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