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28.Juli.2015 │ Deutscher Bundesjugendring

Offen für Vielfalt – Eine Zwischenbilanz der interkulturellen Jugendverbandsarbeit

Fachtag des DBJR, BMFSFJ und BAMF am 30.09.15 von 9:30 - 16:15 in Berlin.


Darum geht es…

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Fast ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen bis 20 Jahre hat einen Migrationshintergrund – Tendenz steigend. Jugendverbände haben in den letzten Jahren im Rahmen der interkulturellen Öffnung viel geleistet. Dabei standen vor allem die Unterstützung von Migrant_innen-Jugend- Selbstorganisationen (MJSO) bzw. Vereinen junger Migrant_innen (VJM) im Fokus. Hier wurde viel erreicht, auch wenn keineswegs alles geschafft ist. Neue Herausforderungen und Chancen sind dazugekommen, z.B. die steigende Zahl junger Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind. 

Interkulturelle Öffnung ist für Jugendverbände ein Prozess der Konkretisierung ihrer Werte und Ideale. Sie bedeutet: einladen, Angebote machen, unterstützen und fördern. Sie bedeutet genauso: keine Ausgrenzung zulassen, Barrieren prüfen und - wenn möglich - abbauen oder andernfalls darüber hinweg helfen.

Jugendverbände befinden sich dabei im Spannungsfeld zwischen einer Öffnung für neue Ideen, für Werte und Kulturen sowie der Bereicherung der eigenen Arbeit auf der einen und der notwendigen Wahrung ihrer eigenen, auch kulturellen Identität, die den Verband und seine Attraktivität ausmacht, auf der anderen Seite.

Beim Fachtag ziehen wir eine Zwischenbilanz. Wie haben sich Jugendverbände verändert? Was hat sich bewährt und was nicht? Was sind die nächsten Schritte? Dabei werden Schlaglichter auf aktuelle Herausforderungen (junge Geflüchtete), aktuelle inhaltliche Fragen (Veränderungen der Erinnerungsarbeit in der Einwanderungsgesellschaft) und auf die Partner_innen (z.B. Landesjugendringe) gelegt. Im Mittelpunkt wird jedoch der Austausch stehen.

Der Fachtag wird vom Deutschen Bundesjugendring (DBJR) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend (BMFSFJ) und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) veranstaltet.

Programm

09:30 Ankommen und Kennenlernen 

10:00 Auftakt mit Regina Jordan (Leiterin der Abteilung Integration anschl. und Gesellschaftlicher Zusammenhalt, BAMF), Hetav Tek (Stellvertretende Vorsitzende DBJR) und einer Vertretung des BMFSFJ 

10:30 Impulse
Interkulturelle Öffnung von Organisationen, Dr. Cornelia Schu (Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration)
Interkulturelle Öffnung von Jugendverbänden – Zwischenbilanz aus Sicht der Jugendforschung, Dr. Liane Pluto (Deutsches Jugendinstitut)

11:45 Schlaglichter – Wo stehen wir?
Schlaglichter auf Veränderungen der Erinnerungsarbeit in der Jugendverbandsarbeit (DBJR), die Erfahrungen aus der Praxis (Landesjugendringe und Jugendverbände) sowie auf einen neuen Blickwinkel (MJSO).

14:00 Workshops

  1. Umgang mit Vielfalt: aktive Gestaltung der interkulturellen Öffnung von Jugendverbänden
    Dieser Workshop dient vor allem dem vertieften Erfahrungsaustausch und geht in verschiedenen Interviewrunden der Frage nach, wie der aktuelle Stand der interkulturelle Öffnung bei sogenannten „etablierten“ Jugendverbänden ist. Was sind ihre Motive, welche konkreten Ziele haben sie sich gesetzt, was haben sie unternommen und wie sind die Erfahrungen? Der Workshop richtet sich nicht nur an Vertreter_innen der Jugendverbände selbst, sondern auch an ihre Unterstützer_innen und (Kooperations-) Partner. 
    Moderation: Ansgar Drücker, IDA e.V.

  2. Anregungen und Unterstützung für die interkulturelle Öffnung der Jugend(verbands)arbeit durch Landesjugendringe - Erfahrungen, Praxiseinblicke und Konsequenzen aus Berlin, Hamburg und Niedersachsen
    Die Landesjugendringe Berlin und Hamburg (Projekt „Partizipation - Bildung - Integration“) und der Landesjugendring Niedersachsen (Projekt „neXTkultur“) stellen mit gemeinsamen Kernthesen ihre Ergebnisse, Beobachtungen und Erfahrungen zur interkulturellen Öffnung der Jugendverbandsarbeit vor. Die Thesen werden durch konkrete Beispiele aus der Projektpraxis der Landesjugendringe visualisiert und somit nachvollziehbar und auf die eigene Praxis übertragbar. Im Fokus des Workshops steht die Diskussion der Fragen:
    - Welche Unterstützung benötigen Jugendverbände in Prozessen interkultureller Öffnung, und welche Unterstützung können Landesjugendringe bieten?
    - Welches Engagement ist zudem notwendig, um die Nachhaltigkeit von Projekten zur interkulturellen Öffnung zu sichern?
    Moderation: Jaqueline Kauka Landesjugendring Berlin, Maria Wassersleben Landesjugendring Hamburg, Simone Pleyer Landesjugendring Niedersachsen
  1. Geflüchtete Kinder und Jugendliche in Deutschland – Chancen und Herausforderungen für die kulturelle Öffnung der Jugend(verbands)arbeit
    Jugendverbände und -ringe fordern, das Kindeswohl auch bei jungen Geflüchteten in den Mittelpunkt zu stellen und ihnen damit gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Im Workshop werden, ausgehend von der Broschüre zur Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten, Beispiele von Aktivitäten von Jugendringen und -verbänden vorgestellt, die dazu beitragen, junge Geflüchtete gleichberechtigt an der Jugendverbandsarbeit zu beteiligen. Das anschließende Gespräch dient dem Erfahrungsaustausch und der Frage, welchen Bedarf an Unterstützung es für die Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten gibt. 
    Moderation: Melanie Ebell, Landesjugendring Brandenburg Ibrahim Dourra Maiga, Bayerischer Jugendring

15:30 Ausblick – Jugendverbände und interkulturelle Öffnung – wie geht es weiter? 

Organisatorisches

Termin: 30. September 2015, 9.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Tagungsort: Berliner Stadtmission | Lehrter Straße 67, Berlin

Anmeldung

Informationen und Anmeldung unter: go.dbjr.de/3009ft

Anmeldung: bis 31. August 2015

Teilnehmer_innen-Beiträge werden nicht erhoben. Reise- und Übernachtungskosten können in Einzelfällen übernommen werden. Dazu bitte bis spätestens 31. August 2015 an die Geschäftsstelle des DBJR, Andrea Köhler (andrea.koehler@ dbjr.de, 030/40040413) wenden. 

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