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09.Juni.2017 │ 

Ministerpräsident Stephan Weil sichert 150 ehrenamtlich tätigen Jugendlichen seine Unterstützung zu

Sommerfest setzt Zeichen für die Jugendarbeit in Niedersachsen


Ich engagiere mich seit 7 Jahren in der Jugendarbeit, das macht Spaß und ist für mich selbstverständlich. Trotzdem habe ich mich über die Würdigung durch den Ministerpräsidenten sehr gefreut!”, so Yannik Nöring (23 Jahre) vom Jugendrotkreuz aus Wallenhorst. Wie Yannik waren am 02.06.2017 rund 150 Jugendliche aus ganz Niedersachsen stellvertretend für die 50.000 engagierten Jugendleiter-innen auf Einladung von Ministerpräsident Stephan Weil ins Gästehaus der Landesregierung nach Hannover gereist. 

In seiner Begrüßung sprach der Ministerpräsident den Jugendlichen seine Anerkennung und seinen Dank für ihr Engagement aus. Er betonte die Bedeutung der Jugendarbeit in Niedersachsen und sicherte ihnen seine Unterstützung für ihre Arbeit zu. 

„Wir wollen die Jugendarbeit weiterhin fördern und stärken, auch in finanzieller Hinsicht”, sagte der Ministerpräsident. 

Sowohl mit Ministerpräsident Stephan Weil, den Minister-inne-n Cornelia Rundt, Olaf Lies, den Staatssekretären Frank Doods und Stephan Manke als auch den jugendpolitischen Sprecher-inne-n der im Landtag vertretenen Fraktionen traten die Jugendlichen u.a. in einem Speed-Dating in einen regen Austausch. Dabei wurden vor allem Bereiche wie die Förderung des Ehrenamts und die Rahmenbedingungen für Jugendarbeit in Niedersachsen thematisiert, aber auch einige Einladungen für Besuche bei Aktionen der Jugendverbände ausgesprochen. „Wir haben mit dem Ministerpräsidenten darüber gesprochen, wie wichtig es ist die Jugendarbeit in Niedersachsen zu unterstützen und dass es Auswirkungen auf ein späteres ehrenamtliches Engagement hat, wenn sich Jugendliche schon früh in der Jugendarbeit engagieren”, verriet  Annemieke Ehlers (16 Jahre) von der Jugendfeuerwehr aus Ilsede. 

Das Sommerfest wurde medial begleitet und einige Eindrücke wurden aus dem Garten des Gästehauses direkt in den sozialen Netzwerken wie „Facebook” und „Twitter”  platziert. 

Die Doppelspitze des Vorstands des Landesjugendrings Niedersachsen, Jens Risse und Caroline Gajewicz-Peters, verdeutlichte in einem Talk mit dem Ministerpräsidenten die Notwendigkeit, die Arbeit der Jugendverbände auch weiterhin nicht nur finanziell gut aufzustellen, sondern auch z.B. in Form von einem angemessenen Bürokratieaufwand. Im Bereich der Förderung zeichne sich seit einigen Jahren ein erhöhter Handlungsbedarf ab. Auch wiesen sie auf die Bedeutung der Jugendverbände als Werkstätten der Demokratie hin. 

Eine Gruppe Freiwilliger, die ein FSJ Kultur absolvieren, gestaltete auch in diesem Jahr das kulturell-künstlerische Rahmenprogramm. Themen ihrer künstlerischen Inszenierungen waren politische wie auch individuelle künstlerische Perspektiven auf die aktuelle politische Landschaft. Die Themen bezogen sich u.a. auf Seminarinhalte des Bildungsprogramms des LKJ Nds. als Träger des Freiwilligendienstes. Musiker-innen gingen unplugged ans Werk und eine weitere Gruppe belebte durch Walk-Acts und kleine szenische Impovisationen das Fest. 

Die Veranstaltung wurde von der Staatskanzlei und dem Landesjugendring Niedersachsen e.V.  gemeinsam koordiniert und von dem kompetenten Moderationsteam Rebecca Lühmann (AEJN) und Philipp di Leo (DLRG-Jugend) begleitet.

Fotos der Veranstaltung sind auf www.ljr.de hinterlegt.

Hintergrundinformationen:

Der Landesjugendring Niedersachsen e.V. ist der Zusammenschluss der 19 landesweit organisierten niedersächsischen Jugendverbände. Er vertritt die Interessen von ca. 80 einzelnen Jugendverbänden und 220 kommunalen Jugendringen und unterstützt das ehrenamtliche Engagement von 50.000 Jugendleiter-inne-n in der Kinder- und Jugendarbeit in Niedersachsen.

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