neXTgender

Mehr Gender im Mainstream!

Gemeinsames Ziel aller in der Jugendhilfe tätigen Träger muss es sein, die Gleichstellung von Mädchen/jungen Frauen und Jungen/jungen Männern zu fördern und Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen. Für die Jugendarbeit ergibt sich daraus die Notwendigkeit, die Grundsätze des Gender Mainstreamings als multifunktionales inneres Prinzip der Jugendarbeit zu entwickeln, zu qualifizieren, zu optimieren und diese nachhaltig zu verankern.

Um dies zu erreichen, soll Gender Mainstreaming als Querschnitts- und Basisprinzip sowie als gedankliche Grundhaltung in den verschiedenen Ebenen der Jugendverbände, insbesondere auch von der Basis ausgehend, implementiert werden und damit Chancengleichheit ohne Geschlechterrollenstereotype befördern.

Mit dem Programm »neXTgender« der Mitgliedsverbände des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. wurden sowohl haupt- und ehrenamtliche Multiplikator-inn-en auf den verschiedenen Ebenen als auch Mädchen/junge Frauen und Jungen/junge Männer an der Basis der Jugendverbandsarbeit erreicht. Das Projekt wurde vom Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit über eine Laufzeit von 3 Jahren gefördert.

Eine Qualität des Programms »neXTgender« machte u.a. auch die Berücksichtigung der inhomogenen Struktur der verschiedenen Ebenen der Jugendverbandsarbeit mit den unterschiedlichen Zielgruppen, verschiedenen Arbeitsschwerpunkten und diversen Angebotsformen bei der Konzeption des Gesamtprogramms aus. So wurde das Programm »neXTgender« in der Anfangsphase gemeinsam mit zahlreichen Verbandsvertreter-inne-n zunächst konkretisiert und weiter ausgestaltet, um so die Orientierung an den Interessen und Bedarfen der einzelnen Jugendverbände im Bereich »Gender Mainstreaming« unter Berücksichtigung der verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten sicherzustellen und einen produktiven Mehrwert zu gewährleisten.

Der Programmschwerpunkt lag deutlich auf der Umsetzung von Projekten durch die Verbände! Darüber hinaus wurden begleitende Overheadleistungen, wie u.a. Qualifizierungen von Multiplikator-inn-en, Vernetzungstools, Fachtage und Veröffentlichungen umgesetzt.

Die Einbeziehung von neXTgender in andere aktuelle Projekte des Landesjugendrings Niedersachsen, wie z.B. neXT2020, neXTmedia oder neXTschule, sowie in die Gremienstruktur wurde ebenfalls in den Blick genommen. Dadurch profitierten auch die Jugendverbände von dem Programm, die nicht aktiv daran beteiligt sind.

Die Website www.neXTgender.de stellt den Prozess sowie die einzelnen Projekte vor.

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