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vlnr: Kimberly Haarstik (DGB-Jugend), Finn-Niklas Gerken (DLRG-Jugend), Ann-Marie Reimann (AEJN), Nils Lüking (BDKJ)
Neben umfangreichen Forderungen an die Kommunal- und Landespolitik zur Kommunalwahl 2026 positioniert sich der Landesjugendring auch klar gegen pauschale Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche.
Mit den verabschiedeten jugendpolitischen Forderungen fordert der Landesjugendring eine kinder- und jugendgerechte Kommunalpolitik. Kommunen seien zentrale Lebensorte junger Menschen – hier entscheide sich, ob junge Menschen sich beteiligen, entfalten und sicher aufwachsen können. Der Landesjugendring fordert deshalb unter anderem eine verlässliche und langfristige Finanzierung der Jugendarbeit, echte Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen sowie Investitionen in Mobilität, soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz.
„Jugendarbeit muss als unverzichtbare Infrastruktur verstanden und verbindlich sowie auskömmlich gefördert werden“, bekräftigt Nils Lüking, der als Vorstandssprecher im Amt bestätigt wurde.
Darüber hinaus beschloss die Vollversammlung eine klare Position gegen pauschale Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche. Solche Verbote greifen aus Sicht des Landesjugendrings zu kurz und verkennen die Lebensrealität junger Menschen. Stattdessen brauche es mehr Medienbildung, bessere Schutzkonzepte auf Plattformen und eine stärkere Verantwortung der Anbieter. Junge Menschen müssten befähigt werden, digitale Räume selbstbestimmt und sicher zu nutzen. Sie haben ein Recht darauf, auch am digitalen Leben teilhaben zu können.
Ein weiteres wichtiges Thema der Vollversammlung war die Beteiligung junger Menschen an politischen Entscheidungen. Der Landesjugendring sieht in der Novellierung des Jugendfördergesetzes ein gelungenes Beispiel dafür, wie Jugendbeteiligung in Gesetzgebungsprozessen funktionieren kann. Diese Erfahrungen sollten künftig auch auf andere Politikfelder übertragen werden, damit junge Menschen bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, frühzeitig und verbindlich beteiligt werden.
Intensiv haben die Delegierten zudem über die Positionierung des Landesjugendrings zum Wehrdienst debattiert. In der Debatte wurde sich klar gegen einen verpflichtenden Wehrdienst ausgesprochen. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass sich der Landesjugendring umfassend für eine Stärkung von Freiwilligkeit und Freiwilligendienste in der Wehrdienstdebatte ausspricht.
Im Rahmen der Vollversammlung wurde außerdem das langjährige ehrenamtliche Engagement der bisherigen Vorstandssprecherin, Regina Gehlisch, und des Schatzmeisters, Johann Janssen, gewürdigt. Regina Gehlisch scheidet nach über einem Jahrzehnt ehrenamtlicher Mitarbeit im Landesjugendring aus dem Vorstand aus. In dieser Zeit hat sie sowohl ehrenamtlich die Vertretung von Verbänden im Hauptausschuss des Landesjugendrings wahrgenommen als auch Vorstandsverantwortung in turbulenten Zeiten übernommen. Johann Janssen hat in seiner Zeit als Schatzmeister einen sehr großen Anteil am Einsatz für eine bessere Jugendförderung in Niedersachsen gehabt. „Wir haben viel erreicht und die heutigen Beschlüsse stimmen mich zuversichtlich, dass der Landesjugendring den Weg der letzten Jahre zu guter Jugendpolitik weiter ebnen wird“, erklärte Gehlisch.
Der neu gewählte Vorstand setzt sich aus Nils Lüking, Bund der Deutschen Katholischen Jugend in Niedersachsen (BDKJ) als Vorstandssprecher, Ann-Marie Reimann, Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Niedersachsen (AEJN) als Vorstandssprecherin sowie Kimberly Haarstik, Jugend im Deutschen Gewerkschaftsbund (Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt (DGB-Jugend) und Finn-Niklas Gerken, Jugend der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (Niedersachsen (DLRG-Jugend) als gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern zusammen. Die Vollversammlung des Landesjugendrings unterstrich damit erneut die Rolle des Verbandes als zentrale Stimme der Jugendverbände in Niedersachsen und als engagierte Interessenvertretung für die Belange junger Menschen im Land.
Der Landesjugendring Niedersachsen e.V. ist der Zusammenschluss der 19 landesweit organisierten niedersächsischen Jugendverbände. Er vertritt die Interessen von ca. 80 einzelnen Jugendverbänden und etwa 200 kommunalen Jugendringen sowie die Interessen der jungen Menschen in Niedersachsen. Ferner unterstützt der LJR das ehrenamtliche Engagement von 50.000 Jugendleiter*innen in der Kinder- und Jugendarbeit in Niedersachsen.