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Die Aussetzung der Wehrpflicht und der doppelte Abiturjahrgang 2011 werden massive Auswirkungen auf den Hochschulbereich haben. So ist es u.a. geplant, aufgrund der steigenden Studienanfänger-innenzahlen zum Wintersemester 2011/2012 den Studienbetrieb auf sechs Tage in der Woche und auf Zeiten bis 22.00 Uhr auszudehnen und zudem die Sommersemesterferien für Vorbereitungskurse zu nutzen.
Diese Planungen behindert die Jugendarbeit jedoch erheblich. War es bislang schon durch die zunehmende Verkursung der (Fach-)Hochschulen und durch die engen Studienpläne für viele Studierende eine Herausforderung, ihr Engagement parallel zum Studium aufrecht zu halten und leisten zu können, wird es nun geradezu unmöglich. In der Folge werden die Jugendverbände immer häufiger die Schwierigkeit haben, qualifizierte Teamer-innen für Seminare zu finden. »Wer am Samstag an die Uni muss, kann nicht gleichzeitig Seminare und Wochenendfahrten im Jugendverband betreuen, wer abends bis 22.00 Uhr im Hörsaal sitzt, fällt als Leiterin oder Leiter für die wöchentlichen Gruppenstunden aus«, beschreibt Jens Risse, Vorstandssprecher des Landesjugendring Niedersachsen .V., das Problem.
Um dem freiwilligen Engagement in der Jugendarbeit in seiner zentralen gesellschaftlichen Bedeutung mit der nötigen Aufmerksamkeit und Würdigung gerecht zu werden, müssen alle gesellschaftlichen Träger ihr Engagement und ihre Unterstützung verstärken anstatt Strukturen zu schaffen, die dem entgegen stehen.
Der Landesjugendring Niedersachsen e.V. fordert daher Politik, Verwaltung und Hochschulen auf, das ehrenamtliche Engagement in der Jugendarbeit zu fördern und eine diesbezügliche Unterstützung auch in die Überlegungen zu den ûnderungen im Studienbetrieb einfließen zu lassen.