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Tour - Info zu:
»Und dann kam Alex« - eine mobile Theaterproduktion zum Thema: Gewaltprävention, Mobbing und Bullying unter Jugendlichen geeignet ab 13 Jahren
Tourdaten für Niedersachsen:
08.11. bis 27.11.2010 (prinzipiell sind auch Aufführungen außerhalb der genannten Tour ganzjährig auf Anfrage möglich)
Zum Stück (Themen und Inhalte) :
»Und dann kam Alex« von Karl Koch beschäftigt sich mit der Problematik: Gewalt, Mobbing und Bullying unter Kindern und Jugendlichen und wurde in Zusammenarbeit mit Psychologen, Pädagogen sowie dem Bundesverband Mediation e.V. erarbeitet. Das Stück diskutiert Themen, die häufig in Zusammenhang mit Jugendgewalt gebracht werden: Sprach- und Beziehungslosigkeit innerhalb der Familien, Jugendarbeitslosigkeit, Drogen- und Alkoholkonsum, Gewaltdarstellungen in den Medien.
»Und dann kam Alex« soll als ergänzendes Modul zur Aufarbeitung des Themas Gewalt und Gewaltprävention unter Schülerinnen und Schülern einen fundierten Beitrag bilden.
Ein fiktiver Fall:
Der 17-jährige Schüler Alex B. wurde nach eigenen Aussagen über Jahre hinweg von Mitschülern gemobbt und gedemütigt. Um diesen zu imponieren, schlägt er als Mutprobe einen wehrlosen älteren Mann. Alex weiß nicht, dass seine »Mutprobe« gefilmt und per Handy an andere Mitschüer gesendet wurde. Das Video wird von Lehrern der Schule entdeckt. Alex flüchtet, dringt am nächsten Tag bewaffnet in die Schule ein und will erzwingen, dass die Mitschüler gestehen, ihn gezwungen zu haben, den Mann zu schlagen. Sein Vorhaben misslingt. Nachdem er mehrere Stunden mit einigen Geiseln in einem Klassenraum verbracht hat, beschließt er, sich das Leben zu nehmen. Hier setzt das eigentliche Stück an: Alex beginnt zu erzählen.
In der Art eines Stationendramas führt uns Alex in seine Welt. Eine Welt, die einerseits geprägt ist durch die Suche nach Nähe und Anerkennung, andererseits aber durch Sprachlosigkeit und Ignoranz. In kurzen prägnanten Dialogszenen schildert er die Beziehung zu seinen Eltern, spricht über seine Wünsche und ûngste. Auch andere lässt er zu Wort kommen: seine Eltern, eine Jobvermittlerin, die Sekretärin und eine Mitschülerin seiner Schule.
Wesentlicher Teil des Stückkonzeptes ist, dass sich die Darsteller im Anschluss an die letzte Spielszene an ihr Publikum wenden und so in eine Diskussion und Nachbereitung überleiten. Die durchaus ambivalente Anlage der Figur »Alex« Opfer und Täter zugleich - soll das Publikum durchaus zu kontroversen Beiträgen herausfordern und Fragen aufwerfen: Wie hätte die Eskalation verhindert werden können? War die Entwicklung absehbar? Wer hätte an welchem Punkt eingreifen können? Wer hat »Schuld«?
Zur Vor- und Nachbereitung stellen wir ein umfangreiches Begleitmaterial zur Verfügung. Vorgestellt werden hier unter anderem ausführlich zwei Ansätze wie man Mobbing in der Schule begegnen kann: No blame Approach und Peer Consulting.
Kurz - Info für Veranstalter:
Buchung, Reservierung und Information:
Sie können sich unverbindlich gerne bei Frau Scharfe vom Tourmanagement informieren. Auch Fragen zu Aufführungsmodalitäten oder Ihre Reservierungswünsche nimmt Frau Scharfe entgegen und berät Sie umfassend.
Sie erreichen Frau Scharfe auch in Ferienzeiten unter: Tel/Fax 030 - 52 69 81 83 oder info@ensemble-radiks.de
Hintergrund
Das »Ensemble Radiks« ist ein Zusammenschluss von erfahrenen Theaterpädagogen, professionellen Regisseuren und Schauspielern. Seit sechs Jahren treten wir mit unseren mobilen Produktionen in Kinder- und Jugendeinrichtungen, an Schulen und Theatern in ganz Deutschland auf. Bei der Auswahl und Inszenierung der Stücke achten wir auf niveauvolle Unterhaltung und aktuelle Themenorientierung gleichermaßen.