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Der Praxispreis der Kinder- und Jugendhilfe wird seit mehr als fünfzig Jahren vergeben. Für das Jahr 2010 schreibt die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe AGJ den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis in der Kategorie Praxispreis der Kinder- und Jugendhilfe zum Thema »Experimentierraum Jugend ohne soziale Sicherheit« aus. Hierbei wird insbesondere die Jugendarmut in den Mittelpunkt des Interesses gestellt. Zwar ist Kinderarmut in Deutschland ein gravierendes Problem, weitaus dramatischer ist jedoch die Armut von Jugendlichen. Unter den 16- bis 24-Jährigen hat die Jugendarmut ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Hierzulande lebt jeder 4. Jugendliche in Armut oder ist von Armut bedroht. Hinzu kommt, dass das Thema Jugend weitgehend aus dem politischen und öffentlichen Fokus verschwunden ist und in den meisten Fällen nur dann ins Blickfeld gerät, wenn jugendliche Verhaltensweisen gesellschaftlichen Normen widersprechen.
Mit der Auswahl des Themas des Praxispreises soll Jugend wieder mehr in den Mittelpunkt des Interesses gestellt werden. Mit der Ausschreibung angesprochen werden Träger der Jugendhilfe, die mit Jugendlichen an deren Zukunft arbeiten. Ausgezeichnet werden sollen Arbeiten, die zu dem jeweils ausgeschriebenen Thema innovative Modelle, Konzepte bzw. Strategien der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe beschreiben und dieser neue Impulse geben sowie zu ihrer Weiterentwicklung beitragen. Der Praxispreis ist mit 4.000 Euro dotiert.
Der Einsendeschluss für den Praxispreis 2010 ist der 31. Oktober 2009.
Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfepreis Hermine-Albers-Preis gliedert sich in drei Kategorien (Informationen zu den weiteren Kategorien unter dem jeweiligen Link):
Mit dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis sollen Personen, die im Bereich der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien bzw. in den Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind, angeregt werden, neue Konzepte, Modelle und Praxisbeispiele zur Weiterentwicklung der Theorie und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe auszuarbeiten und darzustellen und ihre Arbeit der Fachöffentlichkeit bekannt zu machen.
Hintergrund
Ins Leben gerufen wurde der Deutsche Kinder- und Jugendhilfepreis im Jahre 1955 zum Andenken an das Gründungs- und Vorstandsmitglied der AGJ und in Würdigung der großen Verdienste von Dr. Hermine Albers um die Kinder- und Jugendhilfe. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges übernahm Dr. Hermine Albers den Aufbau und die Leitung des Hamburger Landesjugendamtes und setzte sich in dieser Zeit mit ihrer ganzen Kraft für die notleidende Jugend, für hungernde, kranke und obdachlose Kinder und Jugendliche ein. Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfepreis Hermine-Albers-Preis wird von den Obersten Landesjugend- und Familienbehörden gestiftet und vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe AGJ alle zwei Jahre verliehen.