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»Jugendverbände sind Werkstätten der Demokratie, sie dürfen nicht in ihrer Existenz bedroht werden«, sagt Sven Frye, Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings.
Die Konferenz der 16 Landesjugendringe, die in Bremen tagte, hat ebenfalls Stellung zu den Kürzungen in Sachsen genommen. In einer Resolution erklären sie: »Jugendverbände geben Kindern und Jugendlichen auf deren Suche nach ihrem eigenen Lebensweg, ihren Werten und Haltungen vielfältige Räume zum Ausprobieren und begleiten sie mit Rat und Tat«. Das Engagement vieler Kinder und Jugendlicher in den Jugendverbänden hat deswegen vielfältige positive und notwendige Folgen für die Zivilgesellschaft.
»Für eine demokratische Gesellschaft ist das Angebot der Jugendverbände eine wichtige Säule«, betont auch Sven Frey. Wenn dieser wichtigen Arbeit die finanzielle Basis geraubt wird, hat das verheerende Folgen: Das Vertrauen in die Demokratie geht verloren, rechtsextreme und demokratiefeindliche Gruppierungen finden Zulauf. »Wir fordern die sächsische Landesregierung deswegen auf, die notwendigen Rahmenbedingungen für die Jugendarbeit dringend zu erhalten und sogar auszubauen«, betont Sven Frye.
In ihrer Resolution weisen die Landesjugendringe auch ûußerungen der sächsischen Staatssekretärin im Sozialministerium, Andrea Fischer, entschieden zurück. Sie hatte die Kürzungen verteidigt und gesagt: »In einem Bild gesprochen heißt das: Kein Geld mehr für Häkelkurse für Mädchen im ländlichen Raum, dafür aber an Brennpunkten einen Streetworker mehr« (Lausitzer Rundschau). Aus Sicht des DBJR und der Landesjugendringe zeugt diese Sichtweise von fehlendem Verständnis der zivilgesellschaftlichen Potenziale des Engagements von Kindern und Jugendlichen in den Jugendverbänden.
Lese auch die Resolution der Landesjugendringe: »Stoppt die Kürzungen in Sachsen«