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Jugendliche im Gespräch mit Stephan Weil
Noch ist es ein wenig früh für Weihnachtsgeschenke - doch die jugendlichen Ehrenamtlichen, die sich am Abend des 18.12.2012 zum Gespräch mit Stephan Weil, dem Spitzenkandidaten der SPD zur niedersächsischen Landtagswahl treffen, haben trotzdem schon mal ein paar Dinge zum „Auspacken“ mitgebracht.
Und Stephan Weil packt aus – er erzählt von seiner Kindheit, seiner (jugend-) politischen Sozialisation bei der Evangelischen Jugend und den Falken, davon, dass er als Kind seine Zeit am liebsten auf dem Fußballplatz verbracht hat und heute vielleicht lieber einen Schlafanzug statt eines Smokings tragen würde. Neben dem Menschen Stephan Weil steht aber bei diesem Treffen der Veranstaltungsreihe x=meetings des Landesjugendrings Niedersachsen vor allem auch der Politiker und Spitzenkandidat im Rampenlicht.
So packt er aus dem eigens für ihn angefertigten Adventskalender Einiges aus, bei dem sich die jugendlichen Ehrenamtlichen von JANUN e.V., der DLJRG-Jugend sowie der Evangelischen Jugend Verbesserungen oder doch zumindest eine Diskussion wünschen. Wo soll bei Ganztagsschule, Turbo-Abitur und Bachelor-Studium noch die Zeit für ehrenamtliches Engagement Jugendlicher herkommen? Wie ist es um eine kontinuierliche Förderung der Jugendarbeit bestellt? Wie kann eine Partizipation von Jugendlichen am politischen Entscheidungsprozess ermöglicht werden? Drei Themenblöcke sind es, aus denen wie bei allen Veranstaltungen der x=meeting-Reihe die Fragen der Jugendlichen kommen und zu allen nimmt Stephan Weil Stellung. Wieder mehr Freizeit für junge Menschen ist auch für den SPD-Spitzenkandidaten ein wichtiges Anliegen. Er fordert eine Ausdünnung des Lehrstoffs an Schulen und ebenso mehr Freiheiten im Studium – vor die Wahl gestellt, bevorzugt er "G9" statt "G8" und Diplom statt Bachelor.
Er verspricht, dass die SPD das Wahlalter auch bei Landtagswahlen auf 16 Jahre absenken will und dass er sich in seiner Partei für einen stärkeren Einsatz von Socialmedia einsetzen will, um insbesondere junge Menschen stärker einzubinden. Den Jugendverbänden schreibt Stephan Weil eine hohe Bedeutung bei der außerschulischen und politischen Bildung zu – in Entscheidungsprozessen rund ums Thema Bildungspolitik seien sie wichtige Partner. Zusätzlich wünscht er sich eine stärkere Einbeziehung der Jugendverbandsarbeit in die Angebote von Ganztagsschulen. Aus seiner jetzigen Tätigkeit als Oberbürgermeister in Hannover weiß Weil, wie wichtig eine hauptamtliche Ausstattung zur Unterstützung der Ehrenamtlichen in den Jugendverbänden ist.
Abschließend fordert er die jungen Menschen auf, sich selbst politisch zu engagieren und eigene Vorstellungen in die Strukturen und Gestaltung von Parteipolitik einzubringen.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Jugendumweltnetzwerk Niedersachsen - JANUN e.V. und dem Landesjugendring Niedersachsen e.V. im Rahmen der Landtagswahl-Kampagne neXTvote durchgeführt.