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Die Bewerbungsphase für den bundesweiten Dieter Baacke Preis 2026 hat begonnen.
Mit dem Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) sowie das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) jährlich in sechs Kategorien herausragende medienpädagogische Projekte aus, die junge Menschen in ihrer Medienkompetenz stärken. Der diesjährige Sonderpreis wird zum Thema „Pick-Me-Girls und Alphamales – geschlechtersensible Medienbildung in digital geprägten Lebenswelten“ verliehen.
Ob Tradwives, Incels, Pick-Me-Girls oder Alphamales – online begegnen junge Menschen häufig Phänomenen aus der Anti-Gender-Bewegung und toxischen Männlichkeitskulturen wie der Manosphere. Auf Social-Media-Plattformen werden starre Geschlechterrollenbilder, antifeministische Erzählungen und digitalisierter Hass verbreitet, was Identität, Beziehungen und Selbstwertgefühl beeinflussen kann. Der Sonderpreis 2026 sucht daher medienpädagogische Projekte, die dabei unterstützen, solche Ideologien und Narrative zu erkennen, kritisch einzuordnen und ihnen selbstbewusst entgegenzutreten. Ausgezeichnet werden u. a. Ansätze aus der Kinder-, Jugend-, Jungen*- und Mädchen*-Arbeit, die alternative Vorbilder sichtbar machen, Empathie fördern, demokratische Werte stärken und gemeinsam mit jungen Menschen Wege für einen respektvollen, geschlechterreflektierten und solidarischen Umgang in digitalen Räumen entwickeln.
„Geschlechterbilder werden heute nicht nur im persönlichen Umfeld, sondern in hohem Maße über digitale Plattformen ausgehandelt – oft zugespitzt, emotionalisiert und ideologisch aufgeladen“, erklärt André Weßel, Co-Geschäftsführer der GMK. „Gerade junge Menschen geraten dabei in Spannungsfelder zwischen Anerkennung, Abwertung und Anpassungsdruck. Medienpädagogik hat hier die Aufgabe, Orientierung zu bieten und demokratische Aushandlungsprozesse zu ermöglichen. Mit dem Dieter Baacke Sonderpreis 2026 würdigen wir Projekte, die digitale Räume nicht sich selbst überlassen, sondern sie gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen reflektieren und als Orte von Vielfalt, Respekt und Solidarität gestalten.“
Der Sonderpreis widmet sich jedes Jahr einem neuen inhaltlichen Schwerpunkt und ermöglicht es, über die festgelegten Kategorien hinaus, wichtige aktuelle Themen zu bearbeiten. Der Dieter Baacke Preis zeichnet medienpädagogische Projekte auch unabhängig von diesem Schwerpunkt in insgesamt sechs Kategorien aus, die mit jeweils 2.000 € Preisgeld dotiert sind.
Bewerben können sich ab sofort in allen Kategorien außerschulische oder in Kooperation mit Schulen tätige medienpädagogische Projekte mit einem hohen Anteil an aktiver Teilhabe und Befähigung von Kindern und Jugendlichen. Die Projekte sollten im Vorjahr oder in diesem Jahr entstanden und bis zum 31. Juli 2026 abgeschlossen sein. Im Fokus des Preises stehen Methoden und Modelle handlungs- und teilhabeorientierter, kreativer Medienpädagogik.
Informationen rund um die Bewerbung gibt es unter www.dieter-baacke-preis.de/bewerbung.
Bewerbungsschluss: 31. Juli 2026 (Poststempel/Eingang der Online-Bewerbung)