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Deshalb sollte sich die Bundesregierung sowohl für den strukturellen Ausbau von Medienbildungsangeboten im Schulbetrieb engagieren als auch für eine nachhaltige und ausreichend ausgestattete Unterstützung qualitätsvoller Kinderangebote im Internet sorgen. Nur dadurch kann gewährleistet werden, dass diese weiterhin als zentrale Orte digitaler Bildung und Teilhabe fungieren, um Kinder im Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu begleiten und ihnen selbstbestimmte Lernerfahrungen zu ermöglichen.
Zum heutigen Safer Internet Day, der unter dem Motto "KI and me - In künstlicher Beziehung" steht, bietet das Deutsche Kinderhilfswerk auf seiner Kinderseite www.kindersache.de eine Kurzvideo-Reihe mit der Fernsehmoderatorin Clarissa Corrêa da Silva an. Die Moderation beantwortet dabei in sechs Kurzclips Kinderfragen zum Thema KI, die im Vorfeld auf kindersache.de gesammelt wurden. So haben Kinder beispielsweise gefragt, warum Chatbots manchmal falsche Informationen geben, und ob Künstliche Intelligenz Vorurteile haben kann oder wirklich die Welt erobern will.
"Insbesondere bei der rasanten Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz müssen die Perspektiven und Rechte von Kindern gemäß UN-Kinderrechtskonvention immer und überall beachtet werden. Medienkompetenzförderung muss früh ansetzen und alle Kinder erreichen. Dazu gehört auch, KI verständlich zu machen und kritisch einzuordnen. Wichtig ist zudem, dass Kinderperspektiven stärker in die Entwicklung digitaler Angebote und Regeln einfließen. Nur so entstehen Räume, die Kinder nicht nur schützen, sondern stärken und in denen KI im Sinne der Kinder gestaltet wird. Das normiert im Übrigen auch die UN-Kinderrechtskonvention, nach der Kinder sowohl das Recht auf Beteiligung haben als auch der Zugang zu Medien ermöglicht und sichergestellt werden muss, damit die Kinderrechte im digitalen Raum zu ihrer vollen Entfaltung kommen", betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.
"Aktuell sind viele Kinder und Jugendliche mit sogenannten Deepfakes konfrontiert. Deepfakes sind mit KI erstellte Bild- und Videobearbeitungen, in denen die Gesichter oder Körper realer Personen in fremde Kontexte eingefügt werden. Die Tools für die Erstellung solcher Bilder und Videos erfreuen sich hoher Beliebtheit in den App-Stores und die erstellten Bilder und Videos verbreiten sich auch auf Schulhöfen rasant schnell. Insbesondere sexualisierte Darstellungen von Mitschülerinnen und Mitschülern verstören die Betroffenen und stellen eine bisher kaum regulierte Form digitaler Gewalt dar", sagt Holger Hofmann.
"KI ist aber nicht nur Risiko, sondern kann auch neue Lern- und Kreativchancen eröffnen. Wenn Kinder KI altersgerecht erleben, stärkt das ihre Neugier, ihr Selbstbewusstsein und ihr Urteilsvermögen. Deshalb brauchen wir auch gute Kinderseiten-Internetseiten, die genau dafür den Raum bieten: altersgerecht, verständlich, geschützt und ohne Manipulation. Der heutige Safer Internet Day ist in diesem Sinne eine gute Gelegenheit, für mehr Online-Sicherheit und Medienkompetenz zu werben", so Hofmann abschließend.
Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, bei ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen und der Überwindung von Kinderarmut. Ziel ist insgesamt die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe aller Kinder in Deutschland.