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Laut Experten/innen versuchen Rechtsextreme vermehrt und gezielt ihren Einfluss im Bereich von Kindertagesstätten, Schulen und Jugendeinrichtungen auszubauen, um schon bei der frühkindlichen Erziehung ihre menschenverachtenden Ideologien zu verbreiten.
Hierzu werden einerseits Frauen aus dem neonazistischen Umfeld aufgefordert, den Beruf der Erzieherin zu erlernen; andererseits gibt es vermehrt Eltern, die über ihr „soziales Engagement“ versuchen, die Akzeptanz ihrer rassistischen Ideologie zu steigern.
Pädagoginnen und Pädagogen sind hier in besonderer Weise gefordert. Sie sollten in der Lage sein, rechtsextreme Gesinnungen frühzeitig zu erkennen, einzuschätzen und angemessen darauf zu reagieren. Da das Klischee vom kahlgeschorenen Skinhead, der Springerstiefel und Bomberjacke trägt, nicht mehr durchgehend zutrifft, sind rechtsextreme Bestrebungen in der Regel schwer zu erkennen. Auch eindeutige braune Parolen werden von Aktivisten oftmals nicht mehr offen geäußert und müssen somit entschlüsselt werden.
In diesem Zusammenhang erscheint eine Sensibilisierung für diese Thematik sinnvoll. Hierdurch wird ein bewusster Umgang mit Rechtsextremismus erlernt.
Der Vortrag unterstützt Pädagoginnen und Pädagogen darin Rechtsextremismus zu erkennen und einzuschätzen. Der Umgang mit Rechtsextremismus und individuelle Handlungsmöglichkeiten werden diskutiert.
16. Oktober 2012, 13.00 - 17.00 Uhr, WABE-Büro / Stadthalle, Holzmarkt 15, 27283 Verden
Weitere Informationen und Anmeldezettel sind im Flyer (PDF) hinterlegt.
Kooperationspartner: Niedersächsischen Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus (LPR), KVHS Verden