Du möchtest deine JULEICA verwalten oder eine Jugendleiter*innencard beantragen? Du hast Fragen zu JULEICA? Wissenswertes zu den Länderregelungen, Vergünstigungen, FAQs? Du findest alles auf juleica.de
Du willst an einer JULEICA-Ausbildung teilnehmen und suchst ein passendes Ausbildungsangebot? Dann schau auf juleica-ausbildung.de
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
30 |
31 |
01 |
02 |
03 |
04 |
05 |
06 |
07 |
08 |
09 |
10 |
11 |
12 |
13 |
14 |
15 |
16 |
17 |
18 |
19 |
20 |
21 |
22 |
23 |
24 |
25 |
26 |
27 |
28 |
29 |
||||
Für politisch Interessierte war es eine gute Möglichkeit, sich zum einen mit dem Wahlprozedere vertraut zu machen und zum anderen über www.u18.org eine Vielzahl von Informationen und Statements - nicht nur von Erwachsenen - zu erhalten. Allein schon die Frage was denn unter "Politik" zu verstehen sei, zeigte die Bandbreite von Motivlagen sich für die Gesellschaft in Parteien zu engagieren.
Das Ergebnis der Wahl war eindeutig: Es gibt kein klares Ergebnis. Auch nach dieser Wahl müssten sich die Parteien auf eine Koalition einstellen. Nach dem vorläufigen Endergebnis ist die SPD bundesweit mit 20,4 Prozent die beliebteste Partei der unter 18-jährigen. Knapp dahinter liegen die Grünen mit 19,9 Prozent, dicht gefolgt von der CDU/CSU mit 19,3 Prozent. Die Linken kommen auf 10,4 Prozent. Die FDP liegt mit 7,3 Prozent noch hinter der erst kürzlich gegründeten Piratenpartei, für die 8,5 Prozent gestimmt haben.
In Niedersachsen (auf der Basis von 84 der 100 ausgezählten Wahllokalen) ist der Abstand zwischen SPD und Grüne 0,7 Prozent, zwischen SPD und CDU/CSU 2,90 Prozent.
Ziel der Initiative "U18" war es bei Jugendlichen das Interesse für Politik zu wecken und den Ablauf einer Bundestagswahl zu verdeutlichen. Kinder und Jugendliche haben sehr wohl eine (politische) Meinung, die gehört werden muss. In Jugendverbänden und -initiativen ist beispielsweise Mitwirkung und Beteiligung in Entscheidungsgremien gefragt, die wesentliche Bestandteile des Arbeitsalltags der Jugendarbeit sind. Dabei zeigt sich, dass von der so genannten "Politikverdrossenheit" in der Regel wenig zu spüren ist. Wenn es um konkrete und nachvollziehbare Anliegen geht, ist die Auseinandersetzung in Form von Meinungsbildung und konkreter Aktion meistens hoch. Insofern ist die Diskussion um die Absenkung des Wahlalters weiterhin eine wichtige - mit einem eindeutigen Ziel.