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»Die evangelische Jugendarbeit trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei und vermittelt wichtige soziale Kompetenzen«, sagen Christian Droste und Jan Westermann. Was das in der Praxis bedeutet und wie es umgesetzt wird, zeigen die beiden erfahrenen Jugendleiter am Samstag, 27. August, mit dem Film »JuLeiCa 2011 The Movie« im Filmtheater Universum.
Anfang des Jahres leiteten die beiden Studenten zusammen mit Alla Hetke, Kira Völkers und Maike Neumann sowie Kirchenkreisjugendwart Johannes Kuhnert-Kohlmeyer einen Gruppenleitergrundkurs in Lingen. Bei diesem Kurs werden Jugendliche ausgebildet, selber in verantwortlicher Rolle in der Jugendarbeit zu mitzuwirken. In diesem Jahr gab es mit 73 Teilnehmer-inn-e-n eine Rekordbeteiligung für den Bramscher Kirchenkreis, selbst landesweit sucht dieser Erfolg seinesgleichen, wie Droste und Westermann berichten.
Mittlerweile ist es zur Gepflogenheit bei diesen fünftägigen Seminaren geworden, die Videokamera laufen zu lassen und viele Aktionen und Emotionen einzufangen. Bisher konnten die Teilnehmer-innen dann am Ende auf einer DVD noch einmal alle schönen, interessanten oder lustigen Momente durchleben. In diesem Jahr gingen die Kursleiter das Videoprojekt aber konkreter an: Es wurde mehr Material gesammelt, da am Ende eben ein richtiger Film entstehen sollte. Schon im Herbst letzten Jahres bewarben sich die Filmemacher bei »http://typo3/http://www.generationzweinull.deGeneration 2.0«, dem niedersächsischen Förderprogramm für Engagement und Bildung in der Jugendarbeit und erhielten schließlich eine Förderung von 2.500 Euro.
Am übernächsten Wochenende steht nun die große Premiere im Bramscher Kino an. Um 17.30 Uhr wird am Samstag Einlass sein, um 18 Uhr beginnt dann die Vorführung des etwa 70-minütigen Films. Der Eintritt ist frei, auch das ist der Förderung von »Generation 2.0« zu verdanken. Die Organisation und Miete des Kinosaals war allerdings nur ein kleiner Punkt bei der anstrengenden Durchführung des Filmprojekts. So musste Jan Westermann unzählige Stunden aufbringen, um die gut zwölf Stunden Filmmaterial zu schneiden und zu einer sehenswerten Dokumentation zu machen. Christian Droste übernahm währenddessen die Werbung für die Premiere: Neben etlichen Plakaten, Aufklebern und Schildern, die man in allen Bramscher Gemeinden finden kann, wurde auch ein Auftritt bei Facebook (http://www.facebook.com/juleica2011.themovie) eingerichtet, wo schon Trailer und Ausschnitte aus dem fertigen Film zu sehen waren. Diese Arbeit wurde dadurch nicht leichter, dass Westermann in Hannover und Droste in Köln studiert. Trotz ihrer entfernten Wohnorte sind die beiden mit der Stadt Bramsche und dem Kirchenkreis, wo sie seit über zehn Jahren ehrenamtlich mitarbeiten, stark verbunden.
»Die Teilnehmer sind die Stars!«, sagt Jan Westermann über den Film. Und schon in den ersten Szenen wird dies deutlich: Die Jugendlichen werden aus Bramsche, Quakenbrück und Menslage abgeholt und stehen von Beginn an vor der Kamera. Das habe auch niemanden gestört, im Gegenteil seien die Teilnehmer von der Kamera als ständigen Begleiter begeistert gewesen, berichtet Christian Droste. Denn auch den beiden Hauptverantwortlichen ist klar: Ohne die Mitarbeit der Hauptdarsteller hätte ein solches Projekt nicht zum Erfolg führen können. Im Film werden auch kurze Szenen aus den Unterrichtseinheiten gezeigt, sodass sich die Zuschauer gut ein Bild machen können, welche Werte und Grundsätze die evangelische Jugendarbeit prägen. Daneben gibt es aber auch immer wieder Grund zum Lachen: Bei lustigen Interviews oder Aktionen ebenso, wie wenn eine Gruppenleiterin zu tanzen beginnt.
Spaß, Tränen, Triumphe: »Wir wollten auch die Gefühle bei diesem Kurs einfangen«, erzählt Westermann. Und Droste sieht es als ein wichtiges Ziel an, Transparenz in der Ausbildung von Jugendgruppenleitern zu bieten. Im Kino werden also auch Eltern, Freunde, Bekannte der Teilnehmer oder gänzlich Unbeteiligte zu sehen bekommen, wie die evangelische Jugend arbeitet und dass die Ausbildung eine intensive Erfahrung ist.
Wenige Tage vor der Premiere steigt auch die Nervosität bei den beiden Organisatoren. Ob das Kino überhaupt voll wird, ob es Probleme mit der Technik gibt und andere Fragen beschäftigen Jan Westermann und Christian Droste. Doch die Vorfreude auf die Premiere ist ganz offensichtlich noch größer.