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Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) und der Deutsche Bundesjugendring laden zu einem gemeinsamen Fachtag zum Thema Jugend(verbands)arbeit gegen Rechtsextremismus ein.
Das Bekanntwerden der NSU-Morde hat zu einer neuen gesellschaftlichen und politischen Diskussion dieses dauerhaft relevanten Themas geführt. Gute Jugendarbeit ist kein Allheilmittel gegen Rechtsextremismus, das Fehlen von Jugendarbeit begünstigt aber die Ausbreitung rechtsextremer Tendenzen, so die These der Veranstalter. Gleichzeitig muss sich auch die Jugendarbeit selbst mit rechtsextremen Unterwanderungstendenzen auseinandersetzen. Ein weiteres Augenmerk der Veranstaltung liegt auf der aktuellen politischen Diskussion über die Extremismustheorie und die sogenannte Extremismusklausel. Außerdem möchten die Veranstalter mit dem Vorurteil aufräumen, dass Rechtsextremismus vor allem ein ostdeutsches Phänomen sei.
Der Fachtag richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche der Jugend(verbands)arbeit sowie an weitere Interessierte. Die Teilnahme ist kostenlos.
Im Mittelpunkt des Vormittags steht ein Vortrag von Alexander Häusler von der Fachhochschule Düsseldorf zu Veränderungen im gesellschaftlichen Diskurs über Rechtsextremismus durch das Bekanntwerden der NSU-Morde und zu den Wirkungen der sogenannten Extremismusklausel sowie ein Vortrag von Matthias Quent von der Universität Jena zu Gemeinsamkeiten, Unterschieden, Verbreitung und Ursachen des Rechtsextremismus in den alten und neuen Bundesländern.
Am Nachmittag werden Arbeitsgruppen zu den Themen Unterwanderung von Jugendverbänden durch Rechtsextreme, Strategien zum politischen Umgang mit Rechtsextremen in Parlamenten und Räten und anderen öffentlichen Ämtern oder Funktionen, Gegenstrategien gegen Rechtsextremismus zwischen Ignoranz und gewaltfreien Blockaden sowie zur Vertiefung der Frage, ob Rechtsextremismus vor allem ein ostdeutsches Phänomen ist, angeboten.
Der Fachtag findet am 09. Oktober von 10.00 Uhr bis 15.15 Uhr in Hannover statt und richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche der Jugend(verbands)arbeit sowie an weitere Interessierte. Die Teilnahme ist kostenlos.
Information und Anmeldung bis zum 23. September 2012 per E-Mail an veranstaltung{auf}dbjr{punkt}de (Betreff: Fachtag Rechtsextremismus).
Weitere Informationen bei IDA oder beim Deutschen Bundesjugendring, Telefon 0 30 / 40 04 0 – 4 13.
Den Programm-Flyer gibt es hier zum Download!
Tagungsort ist das PAVILLON – Kultur- und Kommunikationszentrum, Lister Meile 4, 30161 Hannover.