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»Die Bedeutung der Internetpräsenz für einen Jugendverband unter Berücksichtigung des Web 2.0 und des Zusammenspiels zwischen Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen« war das Schwerpunkthema der aejn-Delegiertenversammlung, zu der die Projektleiterin des Jugendservers Niedersachsen, Sonja Reichmann die VertreterInnen der aejn Mitgliedsverbände sowohl kompetent informierte als auch in Praxisbausteinen auf die Möglichkeiten aufmerksam machte und neue Chancen für die Jugendverbandsarbeit aufzeigte.
Eine Internetpräsenz für Jugendverbände ist nicht nur ein Aushängeschild, das über Aktivitäten und Angebote informiert, sondern auch eine Community für Hauptberufliche, Ehrenamtliche und Teilnehmende, die einen Zusammenhang im Kontext der Jugendarbeit organisieren hilft. Dabei wurde deutlich, was für eine Internetpräsenz dazu gehören sollte aber es kam auch gleichzeitig zum Ausdruck, was eine Homepage nicht leisten kann. Weiterhin ging es darum, aufzuzeigen, wie eine regelmäßige Pflege der Homepage organisiert werden kann, wie Informationen eingestellt werden können und wie die kontinuierliche Arbeit mit einer Homepage in die alltägliche Arbeit des Jugendverbandes und damit der Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen integriert werden kann.
Sonja Reichmann stellte heraus, wie eine Informations- und Kommunikationsplattform aussehen kann und illustrierte dies an Beispielen, die die aktuelle Homepage der aejn momentan bietet. Darüber hinaus stellte sie vor welche Formen der Kommunikation das Web 2.0 hergibt. Außerdem wurde der Frage nachgegangen: Was bringt eine Internetpräsenz Ehrenamtlichen? Welche Möglichkeiten sind bei einem Social Networking möglich? Wie können soziale Communitys aussehen und bin ich als Jugendverband im Nachteil wenn ich keinen Internetauftritt habe?
Mitmachen statt zuschauen! Deshalb ist für viele Nutzer das Internet spannender als TV, Radio oder Zeitung. "Web 2.0" wird es in der Fachsprache genannt, wenn Surfer sich selbst in Text, Bild, Ton oder Video im Internet verwirklichen.
Wer Freude am Texten hat, kann sein eigenes Webtagebuch (Blog) führen oder in einem der zahllosen Internet-Foren diskutieren. Videofreunde können ihre Clips auf Seiten wie www.youtube.com mit anderen teilen. Unterhaltung fürs Ohr gibt es in Podcasts (Radiobeiträgen fürs Web) oder mit dem eigenen Internet-Radiosender. Wer sich auf Schnappschüsse oder Profibilder spezialisiert hat, ist bei Foto-Communitys wie www.flickr.de genau richtig. Was auch immer interessiert im Web findet man bestimmt Gleichgesinnte.
Bei dem Ausloten der Chancen des web 2.0 für die Jugendarbeit wurden die positiven Möglichkeiten wie »Mitmachen«, »Partizipieren«, "Austauschen«, »Soziale Netzwerke schaffen«, »lebendige Vernetzung organisieren« und »zielgerichtete Informationen« genannt. Dabei wurde allerdings auch heraus gestellt, dass die intelligenten Verknüpfungen über die zusätzliche Meta-Ebene gerade auch die jugendliche Zielgruppe erreichen und einbinden, die auf all das abfährt »was Spaß macht und klingelt.« Zielführend für die Jugendarbeit könnte sein, dass durch eine aktive community für Jugendliche Anreize geschaffen werden sich auf eine weitere Art und Weise einzubringen. Eine dazu notwendige »Personalisierung« könnte lauten: »Alles dreht sich um mich, meine Freunde und meine Jugendarbeit.«
Chancen der Kommunikation könnten sein:
Als Risiken wurden benannt:
Also gilt es genau zu überlegen:
Die Keynote »Die Bedeutung der Internetpräsenz für einen Jugendverband unter Berücksichtigung des Web 2.0 und des Zusammenspiels zwischen Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen« kann auf Slideshare angesehen werden! Link: http://www.slideshare.net/ljr/social-media-fr-den-jugendverband