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Die Idee, einen Videoclip mit Schülern zu drehen, entstand kurz vor den Internationalen Wochen gegen Rassismus.
Medienpädagoge Ragnar Wilke vom Jugendzentrum Papenburg (JUZ) und Ralf Uchtmann vom Niedersächsischen Kooperations- und Bildungsprojekt an schulischen Standorten (kurz: NiKo-Projekt) der Haupt- und Realschule Papenburg, drehten zusammen mit Schülern der 10bH einen knapp 4-minütigen Spot gegen Rassismus.
Die Schüler die an und hinter der Kamera tätig waren, haben viel über das Filmemachen gelernt und im Laufe des Entstehungsprozesses ihre eigenen Ideen eingebracht und umgesetzt. »Wir wollten ein Video gegen Rassismus fertig stellen, dass dem Zuschauer nicht einfache ûußerungen gegen Rassismus bietet, sondern positive und hoffnungsvolle Aussagen für Toleranz, Vielfalt und Zusammenhalt aufzeigt«, so Wilke.
Über 21 Beteiligte aus den verschiedenen Stadteilen Papenburgs wirkten spontan an dem Projekt mit. »Anfangs wollten wir ein Video drehen, das circa 30-40 Sekunden dauert nun ist der fertige Film 3:55 lang aber dennoch so kurzweilig wie ein 30-Sekünder« so der Schulsozialarbeiter Uchtmann. Das liegt einerseits an den vielen unterschiedlichen Protagonisten und andererseits auch an den Umgebungen, die in dem Spot zu erkennen sind.
Die Meyer Werft ist dabei, sowie verschiedene Schulen, Sportvereine und Gemeinden. Der Videoclip zeigt die Akteure zuerst einzeln in einer Großaufnahme und kurz darauf, in der Totalen, ist auch die Umgebung sichtbar. Die unterschiedlichen Menschen zeigen auf, dass Antirassismus in Papenburg über alle Stadtteile hinweg konsequent vorgelebt wird. Das Video beginnt mit einer Jugendlichen, bei der Antirassismus vor der Haustür in der eigenen Nachbarschaft anfängt und von der Schule, den Vereinen und Gemeinden vorgelebt wird. Am Ende des Spots nimmt der Bürgermeister Jan Peter Bechtluft die Bemühungen um Toleranz, Vielfalt und Gemeinschaft für die ganze Stadt in Anspruch. »Die Kamera schwenkt dabei über das Rathaus hinweg und trägt die Aussagen des Films über die Stadtgrenzen hinaus« erklärt der Medienpädagoge Wilke das Konzept.
»Am Ende erhält der Zuschauer einen umfassenden Blick über die Stadt sowie 21 Statements über Antirassismus, die zum Nachdenken anregen«.
Das Projekt soll fortgeführt und weitere Videos ins Netz gestellt werden. Wer das Projekt aktiv vor der Kamera mit einem Statement unterstützen möchte, meldet sich bitte per Mail an juz-papenburg{auf}web{punkt}de.
Das Video »Papenburg für Toleranz und Vielfalt« ist nun auf Youtube online und alle Beteiligten und natürlich auch alle anderen die das Projekt unterstützen möchten, können das Video auf ihrer Homepage platzieren.