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IDA e.V. sucht Berater*innen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) engagiert sich als Dienstleistungszentrum der Jugendverbände in den Themenfeldern Rassismus(kritik), Rechtsextremismus (einschließlich Rechtspopulismus), Antisemitismus, Migrationsgesellschaft, rassismuskritische oder interkulturelle Öffnung, Diversität, Diskriminierungskritik sowie Flucht und Asyl. Es wurde 1990 auf Initiative von demokratischen Jugendverbänden in der Bundesrepublik Deutschland gegründet und umfasst über 30 bundesweit tätige Jugendverbände.


Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) möchte sein Team vergrößern und sucht für die Opferberatung Rheinland (OBR) zum 01.03.2026 oder später

zwei Berater*innen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

für den Zeitraum vom 01.03.2026 bis zunächst zum 31.12.2026 mit einem Stellenumfang von jeweils ca. 75 % einer vollen Stelle und einer Verlängerungsoption bei weiterer Förderung.

Aufgabenbereiche:

  • Aufsuchende psychosoziale Beratung und Unterstützung von Betroffenen in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln
  • Begleitung und Beistand in juristischen Zusammenhängen
  • Begleitung zu Behörden und Vermittlung ärztlicher oder therapeutischer Hilfe
  • Unterstützung bei der Beantragung von Entschädigungsleistungen
  • Fallbezogene Öffentlichkeitsarbeit
  • Gremien und Netzwerkarbeit
  • Dokumentation der Beratungsarbeit

Ein Schwerpunkt einer der beiden Stellen soll die Online-Beratung Betroffener sein. Auch die Mitwirkung beim Monitoring rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in NRW ist Bestandteil einer der beiden Stellen.

Voraussetzungen:

  • Hochschulabschluss im Bereich Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften, Psychologie oder vergleichbare Qualifikationen
  • Erfahrungen in psychosozialer Beratungstätigkeit bzw. Erfahrungen in der Beratungsarbeit mit Gruppen potenziell Betroffener
  • Vertiefte Kenntnisse in einem oder mehreren der Themenfelder: Rassismus, Antisemitismus, Sozialdarwinismus und anderen Ideologieelementen rechter Gewalt
  • Kenntnisse gängiger statistischer Auswertungsmethoden sowie Kenntnis zugehöriger Programme
  • Erfahrungen in der Online-Beratung
  • Kenntnisse rechtlicher Grundlagen
  • Sprachkompetenz in beratungsrelevanten Sprachen ist wünschenswert, bspw. Englisch, Türkisch, Arabisch, Französisch, Ukrainisch, Russisch, Hebräisch etc.
  • Teamfähigkeit, zeitliche Flexibilität, persönliches Engagement
  • Fähigkeit zu eigenverantwortlichem und strukturiertem Arbeiten

Wir bieten:

  • Eine abwechslungsreiche Arbeit in einem gesellschaftspolitisch relevanten Tätigkeitsbereich
  • Supervision, fachliche Weiterbildung
  • Empowermenträume für BIPoC*-Kolleg*innen und Reflexionsräume für weiße Kolleg*innen
  • Regelmäßige Team- und Fallbesprechungen
  • Partizipative Mitgestaltung der Arbeit
  • Vergütung in Anlehnung an TV-L 11. Der Arbeitsort ist Düsseldorf. Homeoffice ist in Absprache mit dem Team und unter Berücksichtigung der Fallarbeit teilweise möglich.

Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Personen mit machtkritischer und diskriminierungssensibler Haltung. Diese Haltung verstehen wir auch als Handlungskompetenz. Wir wünschen uns, dass die Konsequenzen einer solchen rassismuskritischen Auseinandersetzung im Arbeitskontext IDA e.V. gelebt werden, und bemühen uns, als Verein auf organisatorischer und struktureller Ebene dazu beizutragen.

Bei IDA e. V. und der angeschlossenen OBR ist es uns ein besonderes Anliegen, möglichst vielfältige Perspektiven und Erfahrungshintergründe in unsere Arbeit einzubeziehen. Daher werden Personen mit vielfältigen Perspektiven, Erfahrungshintergründen und Bezügen zum Arbeitsfeld bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 08. Februar 2026 in einer PDF-Datei von maximal 5 MB an die E-Mail-Adresse bewerbung{auf}idaev{punkt}de. Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 18. oder 19. Februar 2026 statt.

Ausführliche Informationen über den Verein IDA e. V., IDA-NRW und die OBR gibt es unter www.IDAeV.de, www.IDA-NRW.de und www.opferberatung-rheinland.de.

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