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Daraus ergibt sich eine zentrale Frage für Bildung und Jugendarbeit: Wie kann KI so thematisiert werden, dass nicht nur Anwendung, sondern auch echtes Verstehen gefördert wird?
Mit der neuen Handreichung „Künstliche Intelligenz in der Jugendarbeit“ (PDF) steht Fachkräften in Jugendarbeit, Schule und Medienpädagogik ab sofort eine praxisnahe Unterstützung zur Verfügung. Die Veröffentlichung des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis verbindet fundierte fachliche Einordnung mit konkreten methodischen Ansätzen für die pädagogische Praxis.
Die Handreichung bietet einen verständlichen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz und greift zentrale Themen auf, darunter:
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem handlungsorientierten Zugang: Im Mittelpunkt steht der Einsatz des KI-gestützten Spiele-Editors ChatGameLab (Link). Damit können junge Menschen niedrigschwellig eigene Text-Adventures und visuelle Inhalte entwickeln. Dieser kreative Zugang ermöglicht es ihnen, sich aktiv mit der Funktionsweise, den Potenzialen und den Grenzen von KI auseinanderzusetzen.
Die entwickelten Methoden fördern nicht nur technisches Verständnis, sondern regen auch zur kritischen Reflexion an. Gleichzeitig schaffen sie Gesprächsanlässe über Chancen, Risiken und gesellschaftliche Auswirkungen von KI.
Die Handreichung unterstützt Fachkräfte dabei, Künstliche Intelligenz reflektiert, kreativ und verantwortungsvoll in ihre pädagogische Arbeit einzubinden. Ziel ist es, junge Menschen zu einem kompetenten und selbstbestimmten Umgang mit neuen Technologien zu befähigen.
Denn zeitgemäße Medienbildung bedeutet heute mehr als reine Wissensvermittlung: Künstliche Intelligenz muss erprobt, hinterfragt und aktiv gestaltet werden können.