Magazin

Du willst an einer Juleica-Ausbildung teilnehmen und suchst eine passende Ausbildung?

Du willst an einer Juleica-Ausbildung teilnehmen und suchst eine passende Ausbildung? Dann schau auf juleica-ausbildung.de

Auf neXTtools.de findest du in vier verschiedenen Kategorien Methoden, Spiele und Ideen für die Jugendarbeit:spielen, qualifizieren, machen und weltverbessern!

Du suchst Methoden und Anleitungen für die Gestaltung einer Fortbildung, Seminar oder Ausbildung? Dann schau auf neXTtools.de

Kalender

M D M D F S S
30
31
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
01
02
03

10. Tagung der Reihe „Professionalisierung kommunaler Alkoholprävention”

„Kann’s ein bisschen mehr sein? – Wege und Grenzen der Partizipation von Jugendlichen in der Suchtprävention“


Bei der 10. Veranstaltung unserer Tagungsreihe thematisieren wir die Partizipation von Jugendlichen in der Alkohol- und Suchtprävention. Die Beschäftigung mit diesem Thema erscheint schon allein deshalb geboten, weil die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an den sie betreffenden Angelegenheiten in der niedersächsischen Kommunalverfassung vorgeschrieben ist. Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen sind auch ein Bestandteil verschiedener anderer Rechtsnormen, von der UN-Kinderrechtskonvention bis zum Sozialgesetzbuch VIII. Unabhängig davon gilt die Partizipation von Ziel- bzw. Adressatengruppen in der (Sucht-)Prävention als Qualitätsstandard.

Die gelebte Praxis ist in vielen gesellschaftlichen Handlungsfeldern davon immer noch weit entfernt und auch in der Präventionsarbeit ist der Partizipationsaspekt scheinbar häufig nicht zentral. Genau hier will die Tagung genauer hinsehen und fragen, wie es um die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der kommunalen Alkohol- und Suchtprävention bestellt ist.

Die zuständige Stelle der Vereinten Nationen (UNODC) hat jüngst ein „Handbuch zur Jugendbeteiligung in der Drogenprävention“ veröffentlicht, mit dem Entscheidungsträger*innen angesprochen werden sollen, die Rahmenbedingungen für Partizipationsprozesse zu verbessern. Für die Tagungsvorbereitung haben wir das in dem Handbuch vorgeschlagene Stufenmodell zur Partizipation aufgegriffen und folgen dem Gedanken, Partizipation in allen Phasen eines Planungs- oder Projektzirkels mitzudenken – von der Bedarfsanalyse über die Programmentwicklung und Umsetzung bis hin zur Evaluation.

Nach einer grundlegenden Einführung in das Konzept, die auch die Chancen und Herausforderungen diskutiert, werden Thesen zur Umsetzung von Partizipation in der Alkohol- und Suchtprävention aufgestellt. Anhand von partizipativen Praxisbeispielen aus den genannten vier Phasen eines Planungszirkels wollen wir diskutieren, welche Partizipationsstufe erreicht wurde und welche Möglichkeiten für ein „mehr“ an Partizipation von Jugendlichen gesehen werden. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen darüber und zu Ihren eigenen Erfahrungen und Ansätzen in den Austausch zu kommen.

Zielgruppe der Veranstaltung sind vor allem Jugendschutzfachkräfte der kommunalen Alkohol- und Suchtprävention, sowie interessierte Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung.

Termin

Donnerstag, 09. September 2021

Programm

  • 09.30 Begrüßung
  • 09.35 Grußworte
  • 09.45 Kann’s ein bisschen mehr sein? – Partizipation Jugendlicher als Chance und Herausforderung. Prof. Dr. Gunda Voigts, HAW Hamburg, Department Soziale Arbeit
  • 10.30 5 Thesen zu Partizipation und Suchtprävention
  • 10.45 Pause
  • 11.00 Partizipationsbeispiele zu den 4 Phasen eines Planungszirkels: Bedarfsanalyse – Maßnahmenentwicklung – Maßnahmenumsetzung – Evaluation
    Partizipation bei der Bedarfsanalyse: Jugendkonferenzen nach der CTC-Schülerbefragung Peter Karaskiewicz, Landkreis Nienburg
    Partizipation bei der Maßnahmenentwicklung: REBOUND – Lebenskompetenz- und Präventionsprogramm. Maximilian v. Heyden, FINDER e.V., Berlin
    Partizipation bei der Maßnahmenumsetzung: Peerprojekt „Net-Piloten“. Andreas Pauly, update – Fachstelle für Suchtprävention, Bonn
    Partizipation bei der Evaluation: PEPBS – Partizipative Evaluation der Präventionskette Braunschweig. Alexandra Schüssler und Jan Fischer, LVG & AFS
  • 12.00 Mittagspause und digitales Pausencafé bei wonder.me
  • 13.00 Workshops zu den 4 Praxisbeispielen
    Peter Karaskiewicz, Maximilian v. Heyden, Andreas Pauly, Alexandra Schüssler, Jan Fischer
  • 14:00 Schlaglichter der Workshops
  • 14:15 Gemeinsamer Abschluss mit Liveabstimmung 
  • 14.30 Ende der Veranstaltung

Auch in diesem Jahr wird die Fachtagung als Online-Seminar mit der Zoom US-Software durchgeführt. Wenn Sie sich angemeldet haben, werden Ihnen die Zugangsdaten einige Tage vor Beginn der Veranstaltung per E-Mail zugesendet. 

Anmeldung

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung eine E-Mailadresse an, an die einige Tage vor der Veranstaltung die Zugangsdaten gesendet werden können. Als Zugangsvoraussetzungen benötigen Sie einen Internetzugang sowie einen PC oder ein vergleichbares Endgerät mit Kamera und Mikrofon (Headset). Ggf. wäre für eine reine Audio-Teilnahme auch die Einwahl über Telefon möglich. Das Online-Seminar wird über Zoom.us veranstaltet. Interessierte Teilnehmende können sich online unter: https://www.fobionline.jh.niedersachsen.de/detail.php?urlID=2786 verbindlich anmelden.

Anmeldeschluss: 30. August 2021
Seminargebühren: 20,00 €

Veranstalter

Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, Landesjugendamt (LJA), www.jugendhilfe.niedersachsen.de, Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen (NLS), www.nls-online.de, Landespräventionsrat Niedersachsen (LPR), www.lpr.niedersachsen.de, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e.V. (LVG & AFS), www.gesundheit-nds.de und Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS), www.jugendschutz-niedersachsen.de

andere Magazinbeiträge

Kommentare

Keine Kommentare


Mach mit und mach Gutes daraus!

Der Jugendserver Niedersachsen ist die niedersächsische Internet-Plattform für Jugend und Jugendarbeit. Alle Inhalte sind beschreibbar, eine einmalige Benutzer-innenanmeldung ist erforderlich. Wir wollen einen freien und offenen Zugang zu Wissen und unterstützen das mit der permanenten Weiterentwicklung und Einbindung entsprechender Angebote, wie zum Beispiel dem Jugendpad und der Verwendung der Creative-Commons-Lizenz. Wir wollen sichere Daten, daher geben wir keine persönlichen Informationen an Dritte weiter, wir verzichten auf Google Analytics und Beiträge über Socialmedia werden entsprechend als Jugendserver Niedersachsen News gekennzeichnet. Der Jugendserver Niedersachsen bietet Qualifikation und Know-how für medienkompetentes Handeln in der digitalen Gesellschaft!